Beudantit
Die Geschichte der Entdeckung des Minerales Beudantit geht zurück auf die umfangreiche Sammlung von Adolarius Jacob Forster, nach dem später das Mineral Forsterit benannt wurde.
Er benannte es nach dem französischen Mineralogen François Sulpice Beudant als Beudantit.
Nicht verwechselt werden darf das Mineral mit dem von Nicola Covelli als Beudantit beschriebenen Mineral, das sich als Nephelin erwiesen hat.
Kristalle im spitzrhomboedrischen Habitus entstehen durch steile Rhomboeder in Kombination mit kantenabstumpfenden Rhomboedern.
Beudantit kann Zwillinge aus zweiachsigen Einzelkristallen bilden, die ausnahmsweise im Zentrum eine positive Einachsigkeit vortäuschen.
Das Mineral gibt im geschlossenen Röhrchen Wasser ab, welches Lackmus rötet und mit Bariumchlorid einen weißen Niederschlag gibt.
Die Typlokalität des Beudantits ist die Grube Luise bei Bürdenbach im Landkreis Altenkirchen, Rheinland-Pfalz, das Mineral ist aber auch von der ebenfalls im Westerwald gelegenen Grube Schöne Aussicht bei Dernbach unweit Montabaur bekannt.
Beudantit ist nur von geringer wirtschaftlicher Bedeutung.
Die Minerale der Jarosit- und Beudantitgruppe können neben Blei und Arsen noch weitere hochgiftige Schwermetalle enthalten und sind nahezu unlöslich in Wasser.
Sie spielen daher eine wichtige Rolle bei der Fixierung von Schwermetallen aus Industrieabfällen und Halden und können verhindern, dass Schwermetalle ins Grundwasser ausgespült werden.
Auf die große Kollektion von Adolarius Jacob Forster geht die Historie des Funds des Minerales Beudantit zurück, nach dem später das Mineral Forsterit ernannt wurde.
Nach dem Mineralogen, der französisch ist, François Sulpice Beudant als Beudantit benannte er.
Der Sprudel darf nicht vertauscht werden mit dem von Nicola Covelli als Beudantit beschriebenen Selters. Das Selters hat sich als Nephelin gezeigt.
In Zusammenspiel mit kantenabstumpfenden Rhomboedern entstehen Kristalle im spitzrhomboedrischen Wuchs durch bergige Rhomboeder.
Zwillingspaare aus zweiachsigen Einzelspielkristallen ergeben kann Beudantit. Die Zwillingspaare täuschen exzeptionell im Zentrum eine günstige Einachsigkeit vor.
Das Tafelwasser gibt im dichter Röhre Leitungswasser ab, welches Lackmus rötet und mit Bariumchlorid einen farblosen Rückstand gibt.
Die Grube Luise bei Bürdenbach im Landkreis Altenkirchen, Rheinland-Pfalz ist die Charakterlokalität des Beudantits. Von der ebenso im Westerwald befindlichen Grube Schöne Aussicht bei Dernbach unweit Montabaur ist der Sprudel aber außerdem namhaft.
Lediglich von begrenzter ökonomischer Wichtigkeit ist Beudantit.
Neben Brachsen und Fliegenstein außerdem können die Selters der Beudantitgruppe und Jarositgruppe zusätzliche hochgiftige Starkschwermetalle aufweisen und die Selters der Jarositgruppe und Beudantitgruppe sind praktisch unlöslich in Leitungswasser.
Bei der Bindung von Starkschwermetallen aus Abraumhalden und Industrieabfällen spielen sie daher eine relevante Rolle und sie können unterbinden, dass Schwerwiegendschwermetalle ins Brunnenwasser abgespült werden.