Burg Wartenberg (Oberbayern)
Zwischen 1116 und 1120 ließ Otto V. von Scheyern-Wittelsbach an der Stelle eine Burg am monte Wartenberc erbauen, was Wartenberg zu einem bedeutenden Zentralort für die Wittelsbacher Besitzungen im Erdinger Raum machte.
Zeitweise benannten sich die Wittelsbacher auch nach ihrem Wartenberger Sitz.
Ab 1180 wurde die Burg zu dem Mittelpunkt des wittelsbachischen Herzogtums Baiern, sie wurde dazu ausgebaut.
Möglicherweise hängt diese Zerstörung mit dem Königsmord durch Otto VIII. von Wittelsbach an König Philipp von Schwaben am 21. Juni 1208 in Zusammenhang.
Ludwig selbst hatte Ottos Burg Wittelsbach im folgenden Jahr schleifen lassen.
Im 14. Jahrhundert verlor die Burg zunehmend ihre militärische Bedeutung, wurde 1373 dem Markt Wartenberg zur Besiedelung übergeben und im 15. Jahrhundert bis auf die Burgkapelle abgebrochen.
Auf einem südlich der Hauptburg gelegenen, und durch einen Graben davon getrennten Hügel lag zudem ein Außenwerk, auf ihm steht das Jagdhaus.
Auf dem gesamten Burgplatz finden sich keine obertägig sichtbaren Mauerreste mehr, nur künstlich versteilte Hänge zeugen noch von der Befestigung.
Über der Eingangstür im Süden befindet sich ein sehenswertes romanisches Tympanon mit der Darstellung eines Drachen und eines Löwen neben einem Baum.
Die Kapelle ist als landschaftsprägendes Baudenkmal D-1-77-143-3 Ehemalige Burgkapelle St. Nikolaus auf dem Berg der abgegangenen Burg Wartenberg, kleiner Saalbau mit Apsis und romanischen und gotischen Stilelementen, 12./13. Jahrhundert, der Turm mit Spitzhelm und Blendarkaden, 14./15. Jahrhundert. mit Ausstattung vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege erfasst.
Zwischen 1116 und 1120 ließ Otto V. von Scheyern-Wittelsbach an dem Standort eine Festung am monte Wartenberc errichten, was Wartenberg zu einem zentralen Relevantort für die Wittelsbacher Besitzstände im Erdinger Bereich machte.
Die Wittelsbacher benannten sich zeitweilig außerdem nach ihrem Wartenberger Wohnsitz.
Die Festung wurde ab 1180 zu dem Zentrum des Herzogtums, das wittelsbachisch ist, Baiern. Dazu entwickelt wurde sie.
Diese Vernichtung hängt womöglich mit dem Königsmord durch Otto VIII von Wittelsbach an Regent Philipp von Schwaben am 21. Juni 1208 in Verbindung.
Ottos Burg Wittelsbach im nachfolgendem Jahr abschleifen lassen hatte Ludwig persönlich.
Die Festung verlor im 14. Säkulum vermehrt ihre soldatische Relevanz und die Festung wurde 1373 dem Markt Wartenberg zur Besiedlung überreicht und im 15. Säkulum bis auf die Burgkapelle abgerissen.
Ein Außenwerk lag auf einem heiß der Hochburg befindlichem Berg, und durch eine Grube davon getrennten Berg zudem. Die Jagdhütte steht auf ihm.
Keine obertägig erkennbaren Mauerreste mehr finden sich auf dem ganzen Burgfeld. Von der Wehranlage zeugen lediglich zwanghaft versteilte Abhänge sonst.
Ein aufschlussreiches romanisches Tympanon mit der Abbildung eines Flugdrachens und eines Wüstenkönigs neben einer Baumstruktur befindet sich über dem Eingang im Südteil.
Als landschaftsprägendes Baudenkmal D-1 - 77 - 143 - 3 ist die Gruppe.