Der Cowboy (1918)
Der Cowboy ist ein sehr früher deutscher Stummfilm-Western aus dem Jahre 1918 von und mit Alwin Neuß in einer Doppelrolle.
Als Gerd, der durch diese unstandesgemäße Bekanntschaft vom Vater längst verstoßen worden ist, sie in flagranti mit einem Nebenbuhler erwischte, zog er eine Waffe, um den Konkurrenten zu erschießen.
Offensichtlich hielt er sich dann doch vor der Mordtat ab und floh daraufhin nach Amerika, um dort als Cowboy einen Neubeginn zu wagen.
Der Filius schwingt sich daraufhin in den Sattel und will zu dem nächsten Hafen reiten.
Doch ein Finsterling streckt ihn aus dem Hinterhalt nieder.
Er heißt Hollmann, ist ein Vetter Gerds und will sich die verblüffende Ähnlichkeit mit dem Cousin zunutze machen, um selbst in den Genuss des Erbes zukommen.
Hollmann entwendet dem angeschossenen Gerd die Dokumente, die seine Identität beweisen können, und macht sich von dannen.
Er stößt auf Eulalia, die ihm eingesteht, dass auch sie den falschen Gerd alias Hollmann längst durchschaut habe.
Hollmann ist als Erbschleicher enttarnt, flieht in ein benachbartes Zimmer und gibt sich die Kugel.
Nach der Prüfung durch die Filmzensur im Juni 1918 wurde der Streifen wohl noch vor Jahresende in Berlins Mozartsaal uraufgeführt.
Ein äußerst zeitiger deutscher Stummfilm-Western aus dem Jahre 1918 von und mit Alwin Neuß in einer Doppellaufrolle ist der Cowboy.
Als Gerd, der durch diese unstandesgemäße Verbindung vom Papa bereits ausgeschlossen worden ist, sie in flagranti mit einer Rivalin erwischte, zog er eine Pistole, um den Wettbewerber zu niederschießen.
Er sich hielt augenscheinlich anschließend dennoch vor dem Mord ab und er floh daraufhin nach Amerika, um ebenda als Viehhirt einen Neuanfang zu erlauben.
In das Joch schwingt sich der Filius daraufhin und der Filius will zu dem folgenden Port herumreiten.
Aus der Falle streckt doch ein Finsterling ihn nieder.
Er heißt Hollmann, ist ein Cousin Gerds und will sich die verblüffende Gleichartigkeit mit dem Vetter zunutze machen, um auch in die Erfüllung der Erbschaft zugehen.
Hollmann entwendet dem angeschossenen Gerd die Unterlagen, die seine Echtheit nachweisen können, und macht sich von daher.
Er stößt auf Eulalia, die ihm eingesteht, dass selbst sie den verkehrten Gerd alias Hollmann schon begriffen habe.
Hollmann ist als Erbschleicher entlarvt, flieht in einen angrenzenden Raum und gibt sich den Kugelkörper.
Der Film wurde nach dem Test durch die Filmkontrolle im Juni 1918 gut knapp vor Jahresausklang in Berlins Mozartsaal aufgeführt.