Ethno-Musiktherapie
Ethno-Musiktherapie hat ihren Ursprung in der antiken griechischen Lehre, die davon ausgeht, dass Musik eine reinigende Wirkung auf die Seele, die Affekte und den Charakter des Menschen besitzt.
Der Mensch wird als physisch-seelisch-geistige Einheit gesehen.
Erst wenn sich Körper, Geist und Seele im Einklang befinden, können psychische und physische Beschwerden verarbeitet und somit beseitigt werden.
Der Körper ist krank, wenn die Seele geschwächt ist, und er ist beeinträchtigt, wenn sie beeinträchtigt ist.
Die Musiktherapie im vorderen Orient ist ein seit cirka 1000 Jahren dokumentiertes System mit, aus heutiger Sicht, therapeutischer, prophylaktischer und rehabilitativer Bedeutung.
Ihre Wurzeln gründen in der antiken griechischen Lehre vom Ethos in der Musik.
Aus heutiger Sicht ist auch Augustinus als philosophisch, religiös-geistiges und kulturelles Bindeglied zwischen Orient und Okzident zu nennen.
Im Orient entwickelte sich ein neues Tonsystem, das Makamsystem.
Islamische Gelehrte wie etwa Al‑Kindi, Al‑Farabi, Al‑Rhasi, Avicenna, beispielsweise verknüpften die Anwendung dieses Musiksystems sowohl mit der Vorstellung eines engen Wechselspiels zwischen seelischen und körperlichen Prozessen, als auch mit dem Konzept der Humoralpathologie, der Vier-Säfte-Lehre.
Gemeinsam mit dem späteren Kulturwissenschaftler, Kultur‑ & Sozialanthropologen und Musiktherapeuten Gerhard Tucek wurden seit 1986 auch in Europa in Form von Kursen erste Schritte zu einer praktischen Wiederbelebung unternommen.
Ethno-Musiktherapie hat ihre Herkunft in der uralten griechischen Ausbildung, die davon ausgeht, dass Musikkapelle eine reinigende Auswirkung auf das Seelenleben, die Gefühle und die Persönlichkeit der Person besitzt.
Als physisch-seelisch-geistige Gesamtheit betrachtet wird die Person.
Lediglich wenn sich Leib, Verstand und Seelenleben im Übereinstimmung befinden, können seelische und körperliche Beschwernisse bearbeitet und damit aufgehoben werden.
Der Leib ist schlecht, wenn das Seelenleben abgeschwächt ist, und er ist gestört, wenn sie gestört ist.
Ein seit cirka 1000 Lebensjahren dokumentiertes Verfahren mit, aus jetziger Perspektive, therapeutischer, präventiver und rehabilitativer Dimension ist die Musikbehandlung im vorderen Orient.
In der klassischen griechischen Doktrin vom Ethik in der Musikkapelle gründen ihre Ursprünge.
Augustinus ist aus jetziger Perspektive ebenfalls als abgeklärt, religiös-geistiges und kulturelles Verbindungsglied zwischen Orient und Abendland anzuführen.
Ein neuartiger Tonraum, die Makamsystematik entwickelte sich im Orient.
Sowohl mit der Idee eines begrenzten Wechselspiels zwischen psychischen und anatomischen Abläufen, sowie mit dem Ansatz der Säftelehre, der Vier-Säfte-Lehre verknüpften islamische Gelehrte wie beispielsweise Al‑Kindi, Al‑Farabi, Al‑Rhasi, Avicenna, zum Beispiel die Verwendung dieses Musikverfahrens.
Erste Stufen zu einem anwendbaren Revival wurden vereint mit dem künftigen Kulturwissenschaftler, Kultur‑ & Musiktherapeuten und Gesellschaftlichanthropologen Gerhard Tucek seit 1986 selbst in Europa in Gestalt von Lehrgängen durchgeführt.