Filippo Nicolini
Filippo Nicolini war ein deutscher Theaterunternehmer italienischer Herkunft.
Im September 1745 hielt er sich in Frankfurt am Main auf, wo er vom Stadtrat anlässlich der Kaiserkrönung Franz’ I. die Erlaubnis zur Aufführung von Pantomimen erhielt.
Im November 1749 eröffnete Nicolini am Hamburger Neumarkt in einer großen Bretterbude seine Opera Pantomima di Piccoli Hollandesi, die er bis zu dem 5. Juni 1749 betrieb.
Er fand die Gunst des Braunschweiger Publikums und des regierenden Herzogs Karl I., der ihm den Titel eines Directeur des spectables verlieh.
Hiermit erhielt Nicolini die Generalintendanz für das Theaterwesen im Herzogtum Braunschweig-Wolfenbüttel.
Nicolini ließ es kostspielig restaurieren und die veraltete Theatermaschinerie erneuern.
Ende des Jahres 1771 wurde Nicolini die Erlaubnis erteilt, trotz der Vielzahl der Gläubiger die Stadt zu verlassen und sogar die Dekorationen des Pantomimentheaters mitzunehmen.
Während seine Ehefrau Maria Magdalene in Braunschweig blieb, wo sie schließlich am 31. Dezember 1774 verstarb, ging Nicolini nach Hamburg.
Dort schloss er mit der Witwe Ackermanns, der Schauspielerin Sophie Charlotte Schröder einen Vertrag, der ihm Aufführungen auf ihrer Bühne ermöglichte.
Die Theatermaler Amandus Andreides und Giovanni Battista Innocenzo Colombo waren für Nicolini in Braunschweig tätig.
Ein Theaterproduzent, der deutsch ist, italienischer Abstammung war Filippo Nicolini.
Wo er vom Stadtparlament anlässlich der Kaiserkrone Franz ’ I. den Erlaubnisschein zur Vorstellung von Pantomiminnen erhielt, hielt im September 1745 er sich in Frankfurt am Main auf.
Nicolini eröffnete im November 1749 am Hamburger Neumarkt in einer breiten Bude seine Opera Pantomima di Piccoli Hollandesi. Die Opera betrieb er maximal bis zu dem Juni, der 5. ist, 1749.
Das Wohlwollen der Braunschweigen Öffentlichkeit und des Herzogs, der regierend ist, Karl I. fand er. Der Karl verlieh ihm den Berufstitel eines Directeur des spectables.
Nicolini erhielt hiermit die Generalintendanz für das Bühnewesen im Herzogtum Braunschweig-Wolfenbüttel.
Kostenintensiv rekonstruieren und die obsolete Bühnemaschinerie bekräftigen ließ Nicolini.
Die Erlaubniskarte trotz der Vielzahl der Geldgeber die Großstadt auszuziehen und auch die Dekorierungen des Pantomimentheaters mitzunehmen wurde Ende des Kalenderjahres 1771 Nicolini gewährt.
Während seine Frau Maria Magdalene in Braunschweig blieb, wo sie später am 31. Dezember 1774 verstarb, ging Nicolini nach Hamburg.
Er schloss ebenda mit der Witfrau Ackermanns, dem Darsteller Sophie Charlotte Schröder eine Vereinbarung. Die Vereinbarung ermöglichte ihm Vorführungen auf ihrer Schaubühne.
Für Nicolini in Braunschweig beschäftigt waren die Theaterkunstmaler Amandus Andreides und Giovanni Battista Innocenzo Colombo.