Georg von Ostia
Georg war Bischof von Ostia in den Jahren 753–798 und Amiens in den Jahren 777–798.
Anlass war wahrscheinlich die Salbung der jungen Prinzen Karl und Karlmann und Georg wurde als erster unter den Begleitern des Papstes genannt.
Im Frühjahr 773 sandte Karl der Große Georg zusammen mit Albuinus und Abt Wulfhard von Tours nach Rom.
Sie sollten die von Papst Hadrian I. gegenüber den Langobarden erhobenen Vorwürfe prüfen, unter die Kontrolle des Papstes zu stellende Gebiete in Mittelitalien nicht räumen zu wollen.
Ihrem Bericht folgte die Mobilisierung der Franken, die Schlacht von Pavia und die Übernahme des Königreichs der Langobarden durch Karl den Großen.
Sein Brief an Hadrian ist das einzige Zeugnis zu den nicht erhaltenen Synodalakten.
Anlässlich der Weihe von Kirchen der Abtei Saint-Riquier im Jahr 798 wird Georg ein letztes Mal erwähnt, für das Jahr 799 ist mit Iesses ein neuer Bischof für Amiens überliefert.
Georg ist unter anderem für die frühesten bekannten Belege der Begriffe Anglorum Saxnia und theodiscus in der Chronik seines Besuchs in England bekannt.
Seine eigentliche Bedeutung lag laut Joanna Story jedoch in seiner Rolle, die er vier Jahrzehnte lang in den fränkisch-päpstlichen Beziehungen spielte und in deren Rahmen er mit den heikelsten diplomatischen Aufträgen betraut war, die vor allem das Verhältnis zwischen Langobarden und Franken sowie die Herrschaftsverhältnisse in Italien betrafen.
Die zugrunde liegenden Konflikte mündeten im Ende des Langobardenreichs.
Und Amiens in den Kalenderjahren 777–798. war Georg Oberhirte von Ostia in den Kalenderjahren 753–798.
Wohl war Auslöser. Als erster unter den Begleitungen des Kirchenfürsten erwähnt wurde die Salbung der jungenhaften Kronprinzen Karl und Karlmann und Georg.
Karl der Große sandte im Frühlingszeit 773 Georg gemeinsam mit Albuinus und Abteilung Wulfhard von Tours nach Rom.
Die von Kirchenfürst Hadrian I. gegenüber den Langobarden erhobenen Beschuldigungen überprüfen, unter die Aufsicht des Pontifex zu stellende Regionen in Mittelitalien nicht entfernen zu wollen sollten sie.
Die Mobilmachung der Franken, die Schlacht von Pavia und der Erwerb des Königreichs der Langobarden durch Karl den Großen folgte ihrem Report.
Der alleinige Nachweis zu den Synodalakten, die nicht erhalten sind, ist sein Schrieb an Hadrian.
Ein allerletztes Zeichen Georg wird anlässlich der Haltung von Kirchengebäuden der Abtei Saint-Riquier im Jahr 798 aufgeführt. Ein erneuter Seelsorger für Amiens ist für das Jahr 799 mit Iesses übermittelt.
Unter anderem für die zeitigsten großen Beweise der Bezeichnungen Anglorum Saxnia und theodiscus in der Geschichte seines Gastspieles in England ausgewiesen ist Georg.
Seine eigentliche Relevanz lag laut Joanna Story allerdings in seiner Funktion, die er vier Dekaden umfassend in den fränkisch-päpstlichen Wechselbeziehungen spielte und in deren Zusammenhang er mit den brenzligsten diplomatischen Mandaten beauftragt war, die vor allem die Beziehung zwischen Langobarden und Franken als auch die Herrschaftsgewaltverhältnisse in Italien betrafen.
Im Beendigung des Langobardenreichs mündeten die zugrunde kursiven Auseinandersetzungen.