Hermann Stahl (Schriftsteller)
1929 schloss er sich der Künstlergruppe Die Juryfreien an und stellte erste Gemälde im Münchner Glaspalast aus.
Im Jahr 1932 macht er bei einer Autorenlesung Bekanntschaft mit dem populären und einflussreichen Schriftsteller Jakob Wassermann, der ihn zu ersten literarischen Versuchen ermutigte und ihn in der Anfangszeit seiner schriftstellerischen Tätigkeit unterstützte.
Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung verhängten die neuen Machthaber 1933 gegen den Künstler, dessen Objekte als entartete Kunst eingestuft wurden, ein Ausstellungsverbot.
Stahl zog sich in seine westerwäldische Heimat zurück und verlegte sich auf die Literatur.
Bis 1943 erschien eine Reihe seiner erzählerischen Werke in deutschen Verlagen.
Da Stahls Bücher nicht nur die NS-Zensur passierten, sondern vereinzelt sogar mit staatlichen Preisen ausgezeichnet wurden, der Autor jedoch andererseits angeblich eine ausgesprochene Distanz zu dem Nationalsozialismus pflegte und 1944 sogar nur knapp einem Verfahren vor dem Volksgerichtshof entging, ist seine Rolle während des Dritten Reiches nach wie vor umstritten.
Ende der 1970er Jahre wandte sich Stahl ein weiteres Mal und diesmal endgültig der Malerei zu.
Beiträge Stahls, oft von ihm selbst gesprochen, zu Themen der Literatur und Kunst sowie Literaturkritiken und Lesungen eigener Texte waren häufig auch im Rundfunk zu hören, so unter anderem in Sendungen von Radio Beromünster, des Westdeutschen Rundfunks, des Hessischen Rundfunks, des Bayerischen Rundfunks, des RIAS, der Deutschen Welle und des Österreichischen Rundfunks.
Ein wesentlicher Teil seines schriftlichen Nachlasses wird von der Berliner Akademie der Künste verwahrt.
Dazu zählen zu dem Als Beispiel möge der folgende Sachverhalt dienen. Carl Amery, Manfred Bieler, Horst Bienek, Heinrich Böll, Bernard von Brentano, Karl Dedecius, Hilde Domin, Ingeborg Drewitz, Günter Eich, Bernt Engelmann, Gert Heidenreich, Hartmut von Hentig, Hermann Kasack, Marie Luise Kaschnitz, Hermann Kesten, Wolfgang Koeppen, Siegfried Lenz, Luise Rinser, Ina Seidel, Eduard Spranger, Dolf Sternberger, Lulu von Strauß und Torney, Max Tau, Frank Thiess, Jakob Wassermann, Wolfgang Weyrauch und Ernst Wiechert.
Er sich schloss 1929 dem Ensemble Die Juryfreien an und er stellte erste Bilder im Münchner Glaspalast aus.
Im Jahr 1932 macht er bei einer Dichterlesung Kontakt mit dem angesehenen und erfolgreichen Autor Jakob Wassermann, der ihn zu allerersten schriftstellerischen Vorhaben ermutigte und ihn in der Startzeit seiner literarischen Arbeit unterstützte.
Die erneuten Herrscher verhängten nach der Machtübernahme, die nationalsozialistisch ist, 1933 gegen den Kunstschaffender eine Ausstellungssperre. dessen Gegenstände wurden als andersartige Kunstrichtung bewertet.
In sein westerwäldisches Heimatland zog sich Stahl zurück und Stahl verlegte sich auf die Dichtung.
Eine Anzahl seiner Arbeiten, die erzählerisch sind, erschien bis 1943 in deutschen Verlagshäusern.
Da Stahls Arbeiten nicht bloß die NS-Zensur passierten, sondern gelegentlich auch mit überregionalen Auszeichnungen geehrt wurden, der Schriftsteller allerdings zum anderen offenbar einen außerordentlichen Abstand zu dem Nazismus pflegte und 1944 auch lediglich kurz einem Prozess vor dem Volksgerichtshof entging, ist seine Laufrolle während des Dritten Reiches immer noch streitig.
Stahl wandte sich Ende der Kalenderjahre, die 1970 sind, ein späteres Zeichen und jetzt abschließend dem Bild zu.
Oft ebenfalls im Funk zuhören, so unter anderem in Radiosendungen von Radio Beromünster, des Westdeutschen Rundfunks, des Hessischen Rundfunks, des Bayerischen Rundfunks, des RIAS, der Deutschen Welle und des Österreichischen Rundfunks waren Texte Stahls, häufig von ihm persönlich geredet, zu Fragen des Werks und Schrifttums als auch Lesarten und Buchkritiken privater Beiträge.
Von der Berliner Akademie der Künste zurückgelegt wird ein bedeutender Anteil seines handschriftlichen Nachlassenschafts.
Zu dem gehören dazu. Der nachfolgende Tatbestand möge Als Muster eintreten.