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Herrschaft Blieskastel

OriginalQuelltext

Die ehemalige Burg Blieskastel war Sitz der Grafen von Blieskastel, die 1237 ausstarben.

Burg und Herrschaft kamen an die Grafen von Salm, dann 1284 an Bischof Burkhard von Metz, der sie den von Finstingen versetzte.

Im 14. Jahrhundert entstand in Kurtrier eine Ämterorganisation.

Kurfürst Balduin von Luxemburg bildete nach französischem Vorbild eine Ämterverwaltung.

In der einer Aufstellung, die Kurfürst Johann II. von Baden 1498 beauftragt hatte, ist das Amt Blieskastel eines der damals 59 Ämter.

Das Amt bestand zu diesem Zeitpunkt aus: Blieskastel, Habkirchen, Bebelsheim, Wittersheim, Erfftweiler, Würzbach, Ballweiler und der Hälfte von Raubenheim.

Die Familie von der Leyen erwarb daneben viele weitere Besitzung rund um Blieskastel und erweiterte damit die Herrschaft Blieskastel erheblich.

Am Ende des HRR umfasste die Herrschaft Blieskastel 38 Orte mit 11.000 Einwohnern.

Von Blieskastel aus wurden auch noch die anderen von der Leyenschen Besitzungen der Umgebung verwaltet.

Dem Oberamt Blieskastel unterstand neben der Herrschaft Blieskastel die Herrschaft Münchweiler als Pfalz-Zweibrückensches Lehen, die Herrschaft Otterbach als Lehen des Hochstiftes Speyer und die Herrschaft Oberkirchen.

RewriteUmgeschriebener Text

Sitzplatz der Funktionsgrafen von Blieskastel war die vorherige Burg Blieskastel. Die Funktionsgrafen starben 1237 aus.

Anschließend 1284 an Oberhirte Burkhard von Metz kamen Herrschaft und Burg an die Gräfinnen von Salm. Der Burkhard versetzte sie den von Finstingen.

Eine Ämterorganisation entstand im 14. Säkulum in Kurtrier.

Nach französischem Muster bildete Kurfürst Balduin von Luxemburg eine Behördeverwaltung.

Das Amt Blieskastel ist in der einer Liste eines der seinerzeit 59 Verwaltungen. Die Liste hatte Kurfürst Johann II. von Baden 1498 betraut.

Die Behörde bestand zu diesem Moment aus : Blieskastel, Habkirchen, Bebelsheim, Wittersheim, Erfftweiler, Würzbach, Ballweiler und der Hälfte von Raubenheim.

Viele anschließenden Besitzstand kreisrund um Blieskastel erwarb die Kernfamilie von der Leyen daneben und die Kernfamilie von der Leyen erweiterte damit die Herrschaft Blieskastel deutlich.

Die Gewalt umfasste am Schluss des HRR Blieskastel 38 Ortschaften mit 11.000 Bewohnern.

Die anderen wurden von Blieskastel aus außerdem außerdem von der Leyenschen Besitzstände der Gegend betreut.

Neben der Herrschaft Blieskastel die Herrschaft Münchweiler als Pfalz-Zweibrückensches Lehen, die Herrschaft Otterbach als Lehen des Hochstiftes Speyer und die Herrschaft Oberkirchen unterstand dem Oberamt Blieskastel.