Kern & Co.
Die Kern & Co. Aktiengesellschaft war ein international tätiger Hersteller von Messinstrumenten für die Geodäsie und Photogrammetrie aus Aarau in der Schweiz.
Nach seiner Rückkehr in die Schweiz produzierte Kern zunächst Reisszeuge und anderes Zeichengerät.
1857 zog der Betrieb in den Aarauer Stadtteil Ziegelrain um, und Adolf Kern-Saxer und Emil Kern-Rychner, die beiden Söhne des Gründers, traten in das Unternehmen ein.
Die Fabrikation der neu in die Produktion aufgenommenen optischen Geräte war nur schlecht ausgelastet, und von Heinrich Wild in Heerbrugg gefertigte neuartige Vermessungsinstrumente bildeten eine zunehmend überlegene Konkurrenz.
Kerns technologischer Rückstand wurde immer grösser, und bis 1930 waren seine Konstruktionen so weit veraltet, dass eine Erneuerung allein aus eigener Kraft nicht mehr möglich war.
Neue finanzielle Sicherheit und seinen Ruf für Innovationsfreude errang das Unternehmen mit dem Übertritt von Heinrich Wild, der seine eigene Gründung nach 1930 verliess und im Jahr 1937 mehrere seinerzeit bahnbrechende Patente für eine modernisierte und präzisere Herstellung von Theodoliten und Teilkreisen in die Firma Kern einbrachte.
Zum Erfolg trugen vor allem die Miniaturisierung mechanischer Bauteile und neuartige Kreisteilungsmaschinen bei.
Die Geschäftsleitung hatte entschieden, sich wieder auf Vermessungsinstrumente zu konzentrieren, und gründete dafür eine neue, leistungsfähige Entwicklungsabteilung.
Ab etwa 1960 baute Kern & Co. auch Auswertegeräte für die Photogrammetrie und Kartografie und entwickelte ein speziell auf die Geowissenschaften abgestimmtes LIS-GIS-System.
Schliesslich ging die Kern & Co. Aktiengesellschaft zwischen 1988 und 1992 nacheinander in die Unternehmen Kern SWISS, Wild Leitz Aktiengesellschaft, Leica Aarau Aktiengesellschaft und zuletzt Leica Geosystems über. die Produktionsstätten in Aarau wurden 1991 geschlossen.
Ein weltweit beschäftigter Produzent von Messgeräten für die Fotogrammetrie und Erdvermessung aus Aarau in der Schweiz war die Kern & Co. Aktiengesellschaft.
Kern produzierte nach seiner Wiederkehr in die Schweiz zuerst Reissbegabungen und anderes Zeichengerät.
Das Unternehmen zog 1857 in den Aarauer Stadtbezirk Ziegelrain um und in die Firma traten Adolf Kern-Saxer und Emil Kern-Rychner, die Kinder, die beide sind, des Gründervaters ein.
Lediglich schlimm ausgefüllt war die Produktion der frisch in die Herstellung aufgenommenen visuellen Einrichtungen und einen vermehrt überlegenen Wettbewerber bildeten von Heinrich Wild in Heerbrugg gefertigte neumodische Vermessungsgeräte.
Kerns technologischer Rest wurde stets grösser, und bis 1930 waren seine Gestaltungen so erheblich verstaubt, dass eine Modernisierung nur aus selbständiger Stärke nicht mehr erreichbar war.
Neue wirtschaftliche Garantie und sein Ansehen für Innovationsfreude errang die Firma mit der Fahnenflucht von Heinrich Wild, der seine unabhängige Eröffnung nach 1930 verliess und im Jahr 1937 mehrere damals revolutionäre Patenturkunden für eine modernisierte und genauere Fertigung von Richtkreisen und Teilkreisen in die Firma Kern einbrachte.
Vor allem die Miniaturisierung maschineller Bauelemente und innovative Kreisteilungsmaschinerien trugen zum Leistung bei.
Beschlossen erneut auf Vermessungsgeräte zu widmen hatte sich die Geschäftsführung und die Geschäftsführung gründete dafür eine frische, arbeitsfähige Entwicklungsgruppe.
Kern & Co. baute ab rund 1960 ferner Auswerteinstrumente für die Kartographie und Fotogrammetrie und Kern & Co. entwickelte ein LIS-GIS-System, das speziell auf die Erdwissenschaften abgestimmt ist.
Aktiengesellschaft die Kern & Co. ging schliesslich zwischen 1988 und 1992 hintereinander in die Firmen Kern SWISS, Wild Leitz Aktiengesellschaft, Leica Aarau Aktiengesellschaft und letztlich Leica Geosystems über. 1991 stillgelegt wurden die Fabrikationsstätten in Aarau.