Kloster Paradies (Schweiz)
Ursprünglich als ein Frauenkloster von Klarissen gegründet, beherbergen die Gebäude heute ausser der Kirche die Eisenbibliothek, das Ausbildungszentrum und ein Magazin des Konzernarchivs der Georg Fischer Aktiengesellschaft.
2024 kündigte Georg Fischer den Um- und Ausbau des Klosterguts an.
Diese Schenkung war problematisch, weil gewisse geschenkte Güter als Lehen in den Händen seiner Vasallen waren.
Ab 1324 gehörte das Kloster der Schirmvogtei Schaffhausen.
Die Äbtissin Anastasia von Fulach wehrte sich ab 1524 energisch gegen die Säkularisationsbestrebungen Schaffhausens, musste aber bald Zwangsverkäufe von Vogteirechten hinnehmen.
Kaum war die Krise der Reformationszeit überwunden, liess am 11. November 1587 eine Feuersbrunst das ganze Kloster, mit Ausnahme des Torhauses, niederbrennen: Das closter Paradyss hatt angfanngen brünen sambstag, den 11. November, umb die achte vor mitag und hatt den gannzen tag brunen. die wyl ein starker west wind das füer getriben und ye lännger ye mehr angezündt hatt.
Über die Klosterbibliothek ist wenig bekannt.
Ein Teil der Sammlung war in die Pfarrerbibliothek, die spätere Ministerialbibliothek, eingegliedert worden, ein anderer Teil angeblich nach Zürich oder Basel verkauft worden.
In der dem Erzengel Michael geweihten Kirche konnten auch Laien an den Gottesdiensten teilnehmen.
1726 wurde eine stützenlose grosse Empore eingebaut, welche die gesamte Westhälfte der Kirche einnimmt.
Die Bauten beherbergen anfänglich als ein Nonnenkloster von Klarissen begründet heutzutage ausser der Kirche die Eisenbibliothek, den Ausbildungsschwerpunkt und eine Magazinsendung des Unternehmensarchivs der Georg Fischer Aktiengesellschaft.
Georg Fischer kündigte 2024 die Erweiterung und Umgestaltung des Klosterguts an.
Weil bestimmte geschenkte Eigentume als Lehen in den Pratzen seiner Hofschranzen waren, war diese Zuwendung kritisch.
Die Klostergemeinschaft gehörte ab 1324 der Schirmvogtei Schaffhausen.
Gegen die Säkularisationsbemühungen Schaffhausens wehrte sich die Vorsteherin Anastasia von Fulach ab 1524 nachdrücklich und die Vorsteherin Anastasia von Fulach musste aber schnell Hangverkäufe von Vogteirechten nehmen.
Gerade war die Misere der Reformationszeit aufgegeben, liess am 11. November 1587 ein Feuersturm die gesamte Abtei, mit Ausnahmefall des Torgebäudes, herunterbrennen : Das closter Paradyss hatt angfanngen brünen sambstag, den 11. November, umb die achte vor mitag und hatt den gannzen tag brunen. die wyl ein tiefer Westen Brise das füer getriben und ye lännger ye mehr angezündt hatt.
Wenig ist über die Stiftsbibliothek ausgewiesen.
Ein anderer Bestandteil offenbar nach Zürich oder Basel ausverkauft worden war ein Anteil der Kollektion in die Pfarrerbibliothek, die nachmalige Ministeriellbibliothek, eingegliedert worden.
Amateure konnten in der dem Erzengel Michael geweihten Kirche zudem an den Messen mitmachen.
Eine Galerie, die stützenlos gross ist, wurde 1726 installiert. Die Galerie, die stützenlos gross ist, nimmt die ganze Westhälfte der Kirche ein.