Kraftfahrzeugwerk „Ernst Grube“ Werdau
1928 bis 1931 war der Betrieb Teil des Linke-Hofmann-Busch-Konzerns.
Zunächst wurde er der sächsischen Landesverwaltung in Treuhandverwaltung überantwortet.
Im August 1946 erfolgte die Übertragung an die SAG Transportmittelbau der Sowjetischen Aktiengesellschaft für Transport-Maschinenbau als Waggonfabrik Schumann-Werke.
Im Juli 1952 wurde das Werk aus der LOWA ausgegliedert und erhielt den Namen VEB IFA Kraftfahrzeugwerk Werdau Ernst Grube, in Gedenken an den NS-Widerstandskämpfer Ernst Grube.
Damit war der formale Zuordnungsprozess des Betriebs im Sozialismus abgeschlossen.
Anfangs wurden Reparaturen und Reparationsaufträge der roten Armee ausgeführt sowie einfache Gebrauchsgüter hergestellt.
Der Waggonbau hingegen wurde beendet.
Da die Produktionskapazitäten jedoch nicht erweitert werden konnten, musste zeitgleich die Fertigung des größeren und sehr gefragten H6 und des H6B beendet werden.
Bereits ein Jahr später gab es eine erneute Änderung der Zuordnung, nunmehr zu dem IFA-Kombinat Personenkraftwagen Karl-Marx-Stadt, einher gingen damit Verbindlichkeiten als Zulieferer von Baugruppen für den Trabant.
Dem Privatisierungsprogramm der Treuhandanstalt folgend, wurde der Betrieb zu dem 10. Juli 1990 in die Fahrzeugwerk Werdau GmbH umgewandelt, eine hundertprozentige Tochter der IFA Pkw Aktiengesellschaft, deren Gesellschafter die Treuhandanstalt war.
Das Unternehmen war 1928 bis 1931 Bestandteil des Linke-Hofmann-Busch-Konzerns.
Er wurde zuerst der Grundverwaltung, die sächsisch ist, in Treuhandorganisation überbracht.
Die Weitergabe an die SAG Transportmittelbau der Sowjetischen Aktiengesellschaft für Transport-Maschinenbau als Waggonwerk Schumann-Werke erfolgte im August 1946.
Die Fabrik wurde im Juli 1952 aus der LOWA aussortiert und die Fabrik erhielt die Bezeichnung VEB IFA Kraftfahrzeugwerk Werdau Ernst Grube, in Erinnerung an den NS-Widerstandskämpfer Ernst Grube.
Der äußerliche Zuordnungsvorgang des Unternehmens im Kommunismus war damit beendet.
Reparationsaufgaben und Instandsetzungen der Armee, die rot ist, wurden anfänglich durchgeführt als auch simple Bedarfsgüter gefertigt.
Geendet wurde der Waggonkörperbau dagegen.
Die Produktion des umfangreicheren und äußerst begehrten H6 und des H6B musste gleichzeitig geendet werden, da die Herstellungskapazitäten allerdings nicht verstärkt werden konnten.
Es gab schon ein Jahr später eine abermalige Veränderung der Zuweisung, jetzt zu dem IFA-Kombinat Personenkraftwagen Karl-Marx-Stadt. Verpflichtungen als Zulieferfirmen von Montagegruppen für den Trabant gingen einher damit.
Das Unternehmen wurde dem Privatisierungskonzept der Treuhandanstalt anschließend zu dem Juli, der 10. ist, 1990 in die Fahrzeugwerk Werdau GmbH verwandelt, eine vollkommner Tochtergesellschaft der IFA Pkw Aktiengesellschaft. die Treuhandanstalt war deren Mitinhaber.