Lilli Henoch
Lilli Henoch war die Tochter des jüdischen Kaufmanns Leo Henoch und seiner Frau Rose.
Ihr Vater starb 1922.
Henoch war ab 1919 Mitglied der Leichtathletiksparte des Berliner Sport-Clubs und wurde zwischen 1922 und 1926 in den Disziplinen Kugelstoßen, Diskuswurf, Weitsprung sowie mit der 4-mal-100-Meter-Staffel des BSC zehnfache Deutsche Meisterin.
Innerhalb des Sportklubs übte sie bis 1933 auch leitende Funktionen aus.
Nach der Errichtung der NS-Diktatur wurde die jüdischstämmige Sportlerin im Herbst 1933 aus dem Berliner SC ausgeschlossen.
Lilli Henoch blieb mit ihrer Mutter in Berlin, obwohl sie Angebote aus den USA und den Niederlanden hatte, als Trainerin zu arbeiten.
1942 wurden von den NS-Behörden entsprechend dem Beschluss zur Endlösung der Judenfrage alle jüdischen Einrichtungen geschlossen.
Acht Kilometer vor Riga wurden sämtliche Insassen des Zuges in ein Waldgebiet geführt und erschossen.
Im Berliner Ortsteil Prenzlauer Berg trägt seit 1993 die Lilli-Henoch-Straße ihren Namen.
Lilli Henoch wurde 1990 in die International Jewish Sports Hall of Fame aufgenommen.
Das Kind des Kaufmannes, der jüdisch ist, Leo Henoch und seiner Ehefrau Rose war Lilli Henoch.
1922. starb ihr Papa.
In den Bereichen Großweitsprung, Diskuswerfen, Kugelstoßen als auch mit der 4-mal-100-Meter-Staffel des BSC war Henoch ab 1919 Teilnehmer der Leichtathletikabteilung des Berliner Sport-Clubs und zehnfache Deutsche Großmeisterin und Henoch wurde zwischen 1922 und 1926.
Sie übte innerhalb des Sportclubs bis 1933 zudem leitende Positionen aus.
Die Athletin, die jüdischstämmig ist, wurde nach der Schaffung der NS-Diktatur im Nachsommer 1933 aus dem Berliner SC gestrichen.
Obwohl sie Vorschläge aus den USA und den Niederlanden hatte als Coachin , blieb Lilli Henoch mit ihrer Mutti in Berlin hinzuarbeiten.
Alle Anlagen, die jüdisch sind, wurden 1942 von den NS-Behörden entsprechend der Entscheidung zur Judenverfolgung der Judenfrage stillgelegt.
Sämtliche Häftlinge des Zuges wurden acht Kilometer vor Riga in einen Forst geleitet und abgeschossen.
Die Lilli-Henoch-Straße trägt im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg seit 1993 ihren Personennamen.
1990 in die International Jewish Sports Hall of Fame eingetragen wurde Lilli Henoch.