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Authentic German text — Geeignet für Inspiration, Detektion und Horizonterweiterung

Nanga Parbat (2010)

OriginalQuelltext

Die Umstände, unter denen Günther Messner ums Leben kam, sind seit 1970 Gegenstand mehrerer Gerichtsprozesse, Buchveröffentlichungen und zahlreicher Diskussionen.

Daher schlägt Reinhold Herrligkoffer vor, in einer Kleingruppe mit Günther und Gerhard Baur das höchste Hochlager zu besteigen, um den Weg zu dem Gipfel für den Rest der Gruppe zu befestigen.

In der ersten Nacht weist Gerhard Symptome einer Erkältung auf und schlägt vor, dass sie ins Basislager zurückkehren sollten.

Sie erkennen, dass sie ohne die unterstützende Versicherung des Rückwegs nicht mehr vor Einbruch der Nacht ins Lager zurückkehren können und beschließen, da sie ohnehin im Freien werden übernachten müssen, den Aufstieg fortzusetzen.

Tatsächlich erreichen sie den Gipfel des Nanga Parbat und erinnern sich daran, diesen Moment als Kinder erträumt zu haben.

Schließlich wird Günther, von Reinhold unbemerkt, von einer Lawine verschüttet.

Bei der Trauerfeier im Heimatdorf der Messners stellt der Pfarrer die Frage nach Verantwortung und Schuld, spendet der Familie aber auch Trost.

Das Drama um die Nanga-Parbat-Besteigung und den Tod Günther Messners wurde auf Grundlage der Erinnerungen Reinhold Messners und ohne Beteiligung der anderen damaligen Expeditionsteilnehmer verfilmt.

Der Filmdienst wertete: Das bis heute in seinen Ursachen umstrittene Unglück wird aus zwei Perspektiven aufgerollt, aus der Reinhold Messners und der des im Basislager verbliebenen Expeditionsführers.

Daraus entwickelt sich ein mäßig spannendes, breit ausgewalztes Schuldkomplex-Drama, dem zudem das inszenatorische Gespür für die imposante Landschaft des Hochgebirges abgeht.

RewriteUmgeschriebener Text

Bestandteil mehrerer Buchpublikationen, Gerichtsverfahren und großer Debatten sind die Gegebenheiten seit 1970, unter denen Günther Messner ums Leben kam.

Reinhold Herrligkoffer schlägt daher vor, in einer Kleingruppe mit Günther und Gerhard Baur das größte Hochfeldlager zu ersteigen, um den Pfad zu dem Gipfelpunkt für das Reststück der Schar festzuigen.

Gerhard weist in der allerersten Düsternis Anzeichen einer Grippe auf und Gerhard schlägt vor, dass sie ins Basislager wiederkehren sollten.

Sie erkennen, dass sie ohne die unterstützende Garantie des Rückwegs nicht mehr vor Eintritt der Dunkelheit ins Camp wiederkehren können und beschließen, da sie sowieso draußen werden nächtigen müssen, den Anstieg fortzusetzen.

Sie erreichen faktisch den Gipfelpunkt des Nanga Parbat und sie sich erinnern daran, diesen Augenblick als Heranwachsender imaginiert zu haben.

Günther wird letztlich von Reinhold unbeachtet, von einer Schneelawine ausgeschüttet.

Der Pastor stellt bei der Totenfeier im Heimatdorf der Messners die Fragestellung nach Fehler und Haftung und der Pastor spendet dem Familienverband aber zudem Tröstung.

Auf Basis der Gedächtnisse Reinhold Messners und ohne Teilnahme der anderen einstigen Expeditionsteilnehmer verarbeitet wurde das Schauspiel um die Nanga-Parbat-Besteigung und den Todesfall Günther Messners.

Der Filmposten wertete : der bis jetzt in seinen Gründen kontroverse Unglücksfall wird aus zwei Sichten ausgerollt, aus der Reinhold Messners und der des im Basislager endgültigen Expeditionsreiseführers.

Ein dürftig packendes, allseitig ausgewalztes Schuldkomplex-Drama entwickelt sich daraus. Dem Schuldkomplex-drama geht außerdem die Sensibilität, die inszenatorisch ist, für die beeindruckende Gegend des Hochgebirges ab.