Notabelnversammlung (1787)
Für die Regierung war dabei der Widerstand der Parlemente vorauszusehen.
Sie strebte also eine besondere Legitimation ihrer Maßnahmen an.
Die Notabelnversammlung trat am 22. Februar 1787 im Schloss von Versailles im Saal des Menus-Plaisir erstmals zusammen.
Die neue allgemeine Grundsteuer sollte mehr Steuergerechtigkeit bringen als das bisherige komplizierte System direkter Steuern.
Daneben sollte es zukünftig politische Konsultationen geben.
Ein einheitlicher landesweiter Zoll sollte das Schmugglerunwesen überflüssig machen.
Zu den Maßnahmen gehörte auch eine Reduzierung der besonders verhassten Salzsteuer.
Die Steuerpläne dagegen wurden abgelehnt.
Die nach der Versammlung 1787 tatsächlich eingerichteten Selbstverwaltungskörperschaften wurden zu Schulen der künftigen Revolutionäre.
Calonne fiel danach den Kämpfen am Hof zu dem Opfer.
Die Gegenwehr der Parlemsäger war für das Regierungskabinett dabei vorauszusehen.
Eine spezielle Legitimierung ihrer Schritte strebte sie demnach an.
Im Schloss von Versailles im Halle des Menus-Plaisir trat die Notabelnversammlung am 22. Februar 1787 erstmalig zusammen.
Mehr Steuerobjektivität schaffen als das seitherige komplexe Verfahren freier Abgaben sollte der neuartige einheitliche Bodenzins.
Es sollte daneben nahe öffentliche Fachgespräche haben.
Den Schmugglerunsinn unnötig machen sollte ein vereinter landesweiter Wegzoll.
Eine Reduktion der extrem verabscheuten Salzsteuer gehörte zu den Aktionen außerdem.
Zurückgewiesen wurden die Steuerpläne dagegen.
Zu Schulhäusern der zukünftigen Revoluzzer wurden die nach der Sitzung 1787 in Wirklichkeit eingerichteten Selbstverwaltungsorganisationen.
Den Stichkämpfen am Hofstaat fiel Calonne danach zu der Opferung.