Praisos
Sie liegt im Osten der Insel auf der Halbinsel von Sitia nördlich des heutigen Dorfes Nea Presos (ehem.
Der Ort war bereits in neolithischer Zeit besiedelt, was eine Kultstätte in einer Höhle nordwestlich der Stadt belegt.
Aus geometrischer Zeit stammt ein Heiligtum auf einem Hügel.
Ihre Blütezeit erlebte die Stadt im Hellenismus.
Sie war die wichtigste Stadt der Eteokreter, der Ureinwohner Kretas, die noch bis in das 3. Jahrhundert v. Chr. ihre alte Sprache bewahrten.
Um 145 v. Chr. wurde Praisos von Hierapytna zerstört und in dessen Territorium integriert, danach gibt es keine Siedlungsspuren mehr.
Die Reste der Stadt verteilen sich auf drei Hügeln mit einer Stadtmauer, die noch heute zu dem Teil erhalten ist.
Sie bedecken zwei der drei Hügel.
Einer der Hügel war befestigt und auf ihm stand ein Tempel.
Zwischen den Hügeln stand die Agora. dort fanden sich architektonische Reste wie ein ionisches Kapitell.
Mitternächtlich der jetzigen Ortschaft Nea Presos ( ehem. liegt sie im Orient des Eilandes auf der Halbinsel von Sitia.
Schon in neolithischer Zeit bewohnt war der Platz. Dies belegt einen Kultplatz in einer Grotte nordwestlich der Kleinstadt.
Ein Kultplatz auf einem Berg stammt aus örtlicher Zeitstufe.
Die Großstadt erlebte ihre Glanzzeit im Hellenismus.
Die bedeutendste Großstadt der Eteokreter, der Ureinwohner Kretas war sie. Die Ureinwohner bewahrten weiterhin bis in das Säkulum, das 3. ist, v. Chr. ihre traditionelle Einzelsprache.
Praisos wurde um 145 v. Chr. von Hierapytna vernichtet und in dessen Gebiet einbezogen. Es gibt danach keine Siedlungsfußspuren mehr.
Die Überreste der Stadt verteilen sich auf drei Höhen mit einem Stadtwall, dem weiterhin jetzt zu dem Stück überlebt ist.
Zwei der drei Höhen bedecken sie.
Verankert war einer der Berge und ein Heiligtum stand auf ihm.
Die Agora stand zwischen den Höhen. Architektonische Überreste fanden sich ebenda wie ein Kapitell, das ionisch ist.