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Römisches Britannien

OriginalQuelltext

Der Historiker Sueton berichtet, dass die dramatischen Ereignisse des Boudicca-Aufstandes Nero sogar zu der ernsthaften Überlegung veranlasst hätten, sich wieder ganz aus Britannien zurückzuziehen, er dies aber aus Prestigegründen dann doch unterließ.

Wie alle römischen Grenzanlagen dieser Zeit war aber auch dieses neue Wallsystem nicht dazu gedacht oder geeignet, größere Angriffe abzuwehren.

Constantius Chlorus, der nach der Teilung des Reiches durch Diokletian Caesar und Adoptivsohn des westlichen Kaisers Maximian geworden war, erhielt im Jahre 293 im Rahmen der Tetrarchie Britannien und Gallien als Zuständigkeitsbereich zugeteilt.

Die anonyme Chronica Gallica von 452 stellt lediglich knapp fest, 441 sei die Insel, die seit einer Weile von Unheil heimgesucht worden sei, für die Römer verloren gegangen und an die Sachsen gefallen: Britanniae usque ad hoc tempus variis cladibus eventibusque latae in dicionem Saxonum rediguntur (Chron.

Es gibt daneben archäologische Hinweise dafür, dass die römischen Küstenfestungen im Südosten der Insel sich zwar langsam in befestigte Siedlungen verwandelten, aber auch noch einige Zeit nach 410 weiter bemannt blieben und verteidigt wurden.

Daneben bildeten römische und keltische Warlords lokale Herrschaften.

Gildas bezeichnet diesen Mann als tyrannus, was im spätantiken Latein der Begriff für einen Usurpator war.

Die spätere keltische Tradition kennt zudem einen Anführer mit dem römischen Namen Coelius/Coel, der als Old King Cole in die volkstümliche Überlieferung einging.

Erst für die 570er Jahre berichtet die Angelsächsische Chronik, dass König Ceawlin die Gebiete der Angelsachsen verbinden und die römisch-britischen Herrschaftsbereiche auf Wales und Cornwall zurückdrängen konnte.

ab 250, sächsische Piraten suchten erstmals Britanniens Küsten heim.

RewriteUmgeschriebener Text

Der Geschichtsforscher Sueton berichtet, dass die bewegten Vorgänge des Boudicca-Aufstandes Nero auch zu dem ernsten Gedankengang bewegt hätten, sich erneut völlig aus Britannien zurückzuziehen, er dies aber aus Prestigegründen danach aber unterließ.

Dieses neuartige Wallnetz war aber ebenfalls wie alle Grenzanlagen, die römisch sind, dieser Periode nicht dazu vorgesehen oder recht, stärkere Attacken abzuwehren.

Im Umfeld der Tetrarchie Britannien und Gallien erhielt Constantius Chlorus im Kalenderjahr 293 als Kompetenzbereich zugewiesen. Der Chlorus war nach der Aufteilung des Reiches durch Diokletian Caesar und Adoptivsohn des abendländischen Imperators Maximian geworden.

Die offizielle Chronica Gallica von 452 stellt nur kurz fest, 441 sei das Eiland, das seit einer Zeitlang von Übel geplagt worden sei, für die Römer verlorengegangen gezogen und an die Sachsen gesunken : Britanniae usque ad hoc tempus variis cladibus eventibusque latae in dicionem Saxonum rediguntur ( Chron.

Es gibt daneben archäologische Anzeichen dafür, dass die römischen Küstenlandfestungen im Südostteil des Eilandes sich wohl allmählich in befestigte Ansiedlungen verwandelten, aber außerdem weiterhin einige Phase nach 410 zusätzlich besetzt blieben und geschützt wurden.

Römische und keltische Kriegsherren bildeten daneben örtliche Regentschaften.

Als tyrannus bezeichnet Gildas diesen Kerl. Dies war im spätantiken Latein der Ausdruck für einen Thronräuber.

Einen Führer mit der Bezeichnung, die römisch ist, Coelius / Coel kennt die zukünftige keltische Überlieferung zudem. Der Führer ging als Old King Cole in die heimatliche Tradition ein.

Dass Monarch Ceawlin die Regionen der Angelsachsen verzahnen und die Herrschaftsbereiche, die römisch-britisch sind, auf Wales und Cornwall eindämmen konnte, berichtet lediglich für die Kalenderjahre, die 570 sind, die Angelsächsische Chronik.

Britanniens Küstengebiete suchten ab 250, sächsische Seeräuber erstmalig heim.