Schelf
Er geht seewärts in den Kontinentalfuß über, dessen Hangneigung geringer als die des Kontinentalhanges ist, aber größer als die des Schelfs.
Die Gesamtfläche der Schelfmeere verringert sich dann zu dem Teil drastisch, was oft zu einem Artensterben unter den Schelfbewohnern führt.
Im umgekehrten Fall, wenn durch das Abschmelzen der Eisschilde an den Polen der Meeresspiegel weltweit steigt, dehnen sich viele eher schmale Schelfe zu sogenannten Epikontinentalmeeren aus.
Auf sogenannten klastischen Schelfen zeichnet sich die neritische Fazies unter anderem durch sandige Sturmablagerungen mit charakteristischen Sedimentstrukturen und durch die Präsenz von Siltkörnern in den feinkörnigeren Sedimenten aus.
Die mittlere Sedimentationsrate ist auf dem Schelf mit mehreren 100 Metern pro Million Jahre generell deutlich höher als in einem tiefen Ozeanbecken mit wenigen Metern pro Million Jahre.
Tatsächlich haben die heute in den tiefen ozeanischen Becken lagernden Sedimente eine nur geringe Chance, langfristig geologisch überliefert zu werden, weil sie größtenteils an den Plattenrändern zusammen mit der sie unterlagernden ozeanischen Lithosphäre subduziert werden.
Pelagische Sedimente in der Sedimentüberlieferung der kontinentalen Plattformen geben Hinweise auf einen besonders hohen globalen Meeresspiegelstand zur Zeit ihrer Ablagerung.
Die Erdöl- und Erdgasvorkommen in Texas und auf der Arabischen Halbinsel gehen auf die heute nicht mehr existenten Schelfmeere des Permian Basin beziehungsweise des Tethys-Ozeans zurück.
Niemand darf ohne ausdrückliche Zustimmung des Küstenstaates den Festlandsockel erforschen oder ausbeuten.
Von der Abgrenzung her unterscheidet sich der Festlandsockel in zweierlei Hinsicht von der Ausschließlichen Wirtschaftszone nach dem Seerechtsübereinkommen: Erstens bezieht sich der Begriff Festlandsockel ausschließlich auf den Meeresboden und -untergrund, nicht auf die darüberliegende Wasser- oder Luftsäule.
In den Kontinentalfuß geht er ablandig über. Aber riesiger als die des Schelfs ist dessen Böschungsneigung weniger als die des Kontinentalhanges.
Zu dem Stück verringert sich die Jedergesamtfläche der Schelfmeere danach massiv. Das Stück führt häufig zu einem Aussterben unter den Schelfbewohnern.
Wenn durch das Fortschmelzen der Eisschilde an den Polen das Meeresniveau global steigt, dehnen sich viele leichter dünne Schelfe im gegenteiliger Falle zu sogenannten Epikontinentalmeeren aus.
Die Fazies, die neritisch ist, zeichnet sich auf sogenannten klastischen Festlandssockeln unter anderem durch leichte Sturmeinlagerungen mit typischen Sedimentärgesteinstrukturen und durch die Anwesenheit von Siltkörnern in den Lockersedimenten, die feinkörniger sind, aus.
Allgemein wesentlich größer als in einem niedrigen Meerbecken mit wenigen Klappmetern pro Million Altersjahre ist die Ablagerungsrate, die mittler ist, auf dem Schelf mit mehreren 100 Meterstäben pro Million Altersjahre.
Weil sie weitgehend an den Plattenrändern gemeinsam mit der Erdkruste, die sie unterlagernd ozeanisch ist, subduziert werden, haben faktisch die Ablagerungen, die heutzutage in den bitterlichen ozeanischen Senken lagernd sind, eine Möglichkeit, die lediglich wenige ist,, dauerhaft erdgeschichtlich übermittelt zu werden.
Anzeichen auf einen äußerst hochgewachsenen weltweiten Meeresspiegelzustand zur Zeit ihrer Einlagerung geben pelagische Ablagerungen in der Ablagerungsüberlieferung der Podien, die kontinental sind.
Auf die heutzutage nicht mehr faktischen Schelfmassen des Permian Basin beziehungsweise des Tethys-Ozeans gehen die Erdgasvorkommen und Ölgasvorkommen in Texas und auf der Arabischen Halbinsel zurück.
Den Landsockel erkunden oder ausnützen darf niemand ohne genaue Einwilligung des Küstenstaates.
Von der Unterscheidung her unterscheidet sich der Landsockel in zweierlei Beziehung von der Ausschließlichen Wirtschaftszone nach dem Seerechtsüberertrag : zuerst bezieht sich der Ausdruck Landsockel nur auf den Meeresgrund und -untergrund, nicht auf die darüberliegende Gewässersäule oder Luftschichtsäule.