Schmidberger Renette
Die Schmidberger Renette ist eine alte Sorte des Kulturapfels.
Schmidbergers Renette ist eine anspruchslose und robuste Apfelsorte, die im Oktober reift und bei entsprechender Lagerung bis März haltbar ist.
Zur grünlich-gelben Grundfarbe entwickeln die Äpfel eine verwaschen rot bis dunkelrote Deckfarbe mit karmin- bis dunkelpurpurroten Streifen.
Das Fruchtfleisch ist mittelhart und saftig, der Geschmack wird als angenehm säuerlich süß und schwach gewürzt beschrieben.
Das Kernhaus ist mittelgroß mit hohler Achse und gut ausgebildeten Samen.
Die wenig witterungsempfindliche Schmidberger Renette blüht mittelfrüh.
Der Ertragsbeginn setzt spät ein, ist aber reichlich, alle zwei Jahre in der Regel überreich.
Schmidbergers Renette bildet einen Baum mit breit gewölbter, dicht beasteter Krone und mit stark hängenden Ästen aus.
In Österreich ist Schmidbergers Renette seit etwa 1750 im Mostviertel und im Innviertel nachweisbar.
Der in Braunau am Inn ansässige Pomologe und Apotheker Georg Liegel beschrieb als Erster die Sorte und widmete sie dem Pomologen Josef Schmidberger.
Eine traditionelle Klasse des Kulturapfels ist die Schmidberger Renette.
Schmidbergers Renette ist eine knappe und haltbare Apfelsorte, die im Oktober reift und bei dementsprechender Ablagerung bis März stabil ist.
Die Apfelfrüchte entwickeln zur grünlich-gelben Ausgangsfarbe eine verwaschen gerötet bis amarantnen Deckfärbung mit karmin- bis dunkelpurpurroten Linien.
Mittelhart und deftig ist die Fruchtmark. Als schön mürrisch herzig und dünn würzig dargestellt wird der Wohlgeschmack.
Medium mit flacher Vereinigung und ordentlich starken Samenzellen ist das Gehäuse.
Mittelfrüh blüht die kaum witterungsempfindliche Schmidberger Renette.
Ein setzt der Ertragsanfang überfällig und der Ertragsanfang ist aber stattlich, alle zwei Kalenderjahre in der Norm überreich.
Eine Baumstruktur mit groß runder, eng beasteter Laubkrone und mit hart hängenden Zweigen bildet Schmidbergers Renette aus.
Schmidbergers Renette ist in Österreich seit rund 1750 im Mostviertel und im Innviertel belegbar.
Die Prägung beschrieb der in Braunau am Inn einheimische Pharmazeut und Pomologe Georg Liegel als Erster und der in Braunau am Inn einheimische Pomologe und Pharmazeut Georg Liegel widmete sie dem Pomologen Josef Schmidberger.