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Sebastiano Timpanaro

OriginalQuelltext

Sebastiano Timpanaro war ein italienischer Klassischer Philologe, Essayist, Literaturkritiker und engagierter Marxist.

Nach dem Studium arbeitete er zunächst als Lehrer an berufsvorbereitenden Schulen der Provinz Pisa, dann von 1960 bis 1983 als Korrektor für den damaligen Florentiner Verlag La Nuova Italia.

Eine Karriere in der akademischen Lehre lehnte er, offenbar persönlichkeitsbedingt, ab, entfaltete jedoch eine reiche wissenschaftliche Aktivität.

Timpanaro war mit Maria Augusta Timpanaro Morelli verheiratet.

Durch seine politischen Schriften nahm er ebenso Einfluss auf die politische Linke wie durch sein Engagement in der politischen Landschaft Italiens.

In diesem Rahmen setzte sich Timpanaro auch mit der Sprachwissenschaft auseinander.

In engem Zusammenhang mit seiner philologischen Tätigkeit stand sein Interesse an der Geschichte der Klassischen Philologie, das von seinem Lehrer Giorgio Pasquali genährt worden war.

In seiner philologiegeschichtlichen Arbeit Die Entstehung der Lachmannschen Methode untersucht Timpanaro die vielfältigen Ausgangspunkte, die Karl Lachmann zu der nach ihm benannten und seither revidierten, aber in ihren Grundzügen immer noch angewandten Methode der kritischen Erarbeitung eines antiken Texts systematisch zusammengefügt hatte.

Timpanaros Interesse an der Aufklärung zeigte sich auch in einer italienischen Übersetzung der anonym veröffentlichten Schrift Le Bon Sens des Baron d'Holbach.

In einem Aufsatz aus dem Jahr 1980 mit dem Titel Di alcune falsificazioni di scritti leopardiani wies Timpanaro nach, dass die drei Skizzen zu Leopardis Canto L'Infinito, die von Francesco Flora in den Gesammelten Werken veröffentlicht worden waren, Fälschungen sind.

RewriteUmgeschriebener Text

Ein italienischer Klassischer Literaturkritiker, Artikelist, Philologe und tätiger Marxist war Sebastiano Timpanaro.

Er arbeitete nach der Ausbildung zuerst als Dozent an berufsvorbereitenden Schulhäusern der Provinz Pisa, danach von 1960 bis 1983 als Korschulleiter für das ehemalige Florentine Verlagshaus La Nuova Italia.

Er lehnte eine Laufbahn in der universitären Ausbildung offensichtlich persönlichkeitsbedingt, ab und er entfaltete allerdings eine umfangreiche akademische Handlung.

Mit Maria Augusta Timpanaro Morelli geheiratet war Timpanaro.

Er nahm durch seine öffentlichen Werke wie durch seine Arbeit in der öffentlichen Gegend Italiens genauso Wirkung auf die öffentliche Linke.

Timpanaro setzte sich in diesem Zusammenhang außerdem mit der Sprachforschung auseinander.

Seine Aufmerksamkeit an der Historie der Klassischen Philologie stand in nahem Bezug mit seiner sprachwissenschaftlichen Beschäftigung. Die Philologie war von seinem Lehrmeister Giorgio Pasquali geschürt worden.

In seiner philologiegeschichtlichen Ausarbeitung Die Entwicklung der Lachmannschen Methodik untersucht Timpanaro die verschiedenen Startpunkte, die Karl Lachmann zu der nach ihm benannten und seitdem revidierten Methodik, aber in ihren Grundzügennach wie vor praktischer Technik der schlimmen Ausarbeitung eines alten Schriftwerks planmäßig zusammengebaut hatte.

Ebenfalls in einer Übertragung, die italienisch ist, der Arbeit, die privat veröffentlicht ist, Le Bon Sens des Baron d'Holbach zeigte sich Timpanaros Aufmerksamkeit an der Abklärung.

In einem Beitrag aus der Zeit um genau 1980 mit dem Werktitel Di alcune falsificazioni di scritti leopardiani wies Timpanaro nach, dass die drei Umrisszeichnungen zu Leopardis Canto L'Infinito, die von Francesco Flora in den Gesammelten Werken publiziert worden waren, Fakes sind.