Sylvester Stieber
Sylvester Stieber war ein deutscher Offizier und erster Resident der Deutschen Tschadseeländer.
Stieber wurde im April 1888 Fahnenjunker im Jäger-Bataillon Nr. 4, im November 1888 Fähnrich, 1889 Leutnant, 1897 Oberleutnant im Rheinischen Jäger-Bataillon Nr. 8. Im Juli 1900 schied er aus dem preußischen Heer aus und trat zur Kaiserlichen Schutztruppe für Kamerun über, wo er zunächst zu dem Leiter der Jaunde-Station ernannt wurde.
Im November 1901 nahm er als Kompanieführer an der II. Ngwe-Expedition unter dem Kommando von Oberstleutnant Curt von Pavel und im Dezember 1901 an der Expedition gegen Bafut und Mankon teil.
Mit Pavel gelangte Stieber 1901/02 erstmals in den äußersten Norden Kameruns.
Im Oktober und November 1903 reiste er als Begleitung des Gouverneurs Jesko von Puttkamer erneut dorthin und wurde bei dieser Gelegenheit zu dem ersten Residenten der Residentur der Deutschen Tschadseeländer in Kusseri ernannt.
Stieber, der von Anfang an die Herrschaft der Schutztruppe repräsentierte, prägte seinen Verwaltungsbezirk durch restriktive Maßnahmen und Eingriffe in die indigenen Strukturen nachhaltig.
Im Februar 1904 unternahm er eine Expedition in das Gebiet der Musgu auf dem östlichen Ufer des Logone und gliederte es in den Machtbereich der Residentur ein.
Im November 1904 wurde Stieber zu dem Hauptmann und Kompaniechef ernannt.
Nach zeitweiliger anderweitiger Verwendung kehrte er im August 1908 noch einmal als Resident nach Kusseri zurück.
Stieber fiel am 12. November 1914 bei Wiskitno als Major und Bataillonskommandeur beim Garde-Füsilier-Regiment.
Ein Offizier, der deutsch ist, und allererster Statthalter der Deutschen Tschadseeländer war Sylvester Stieber.
Stieber wurde im April 1888 Corporal im Jäger-Bataillon Nr. 4, im November 1888 Fähnrich, 1889 Marine, 1897 Oberleutnant im Rheinischen Jäger-Bataillon Nr. 8. Im Juli 1900 schied er aus der preußischen Armee aus und trat zur Kaiserlichen Schutztruppe für Kamerun über, wo er zuerst zu dem Chef der Jaunde-Station berufen wurde.
Er nahm im November 1901 als Kompaniechef an der II. Ngwe-Expedition unter dem Befehl von Oberstleutnant Curt von Pavel und im Dezember 1901 an der Expedition gegen Bafut und Mankon teil.
Stieber gelangte mit Pavel 1901 / 02 erstmalig in die äußerste Mitternacht Kameruns.
Er reiste im November und Oktober 1903 als Begleitperson des Landeshauptmanns Jesko von Puttkamer neuerlich dahin und er wurde bei jenem Anlass zu dem allerersten Statthalter der Residentur der Deutschen Tschadseeländer in Kusseri berufen.
Durch strenge Einwirkungen und Handlungen in die autochthonen Formen prägte Stieber seinen Verwaltungsbereich entscheidend. Der Stieber repräsentierte von Beginn an die Herrschaft der Schutztruppe.
Er unternahm im Februar 1904 eine Reise in das Territorium der Musgu auf dem Uferbereich, der östlich ist, des Logone und er gliederte in den Einflussbereich der Residentur ein.
Stieber wurde im November 1904 zu dem Kompanieführer und Führer berufen.
Er kehrte nach kurzzeitiger sonstiger Anwendung im August 1908 weiterhin wieder als Statthalter nach Kusseri zurück.
Als Bataillonskommandant und Schutzstaffel beim Garde-Füsilier-Regiment fiel Stieber am 12. November 1914 bei Wiskitno.