Ursula Ackrill
Ursula Ackrill ist eine rumänische deutschsprachige Schriftstellerin.
Ursula Ackrill stammt väterlicherseits aus einer siebenbürger-sächsischen Familie, ihre Mutter ist Rumänin.
Ihr Physiklehrer war Klaus Johannis, der aus Hermannstadt stammende, 2014 gewählte Präsident Rumäniens.
Ackrill studierte Germanistik und Orthodoxe Theologie in Bukarest, als ihre Familie bereits nach Deutschland übergesiedelt war.
Sie ist verheiratet, lebt in Nottingham und arbeitet als Bibliothekarin.
Ackrill schildert in ihrem Buch, am Beispiel der Kleinstadt Zeiden in den Januartagen 1941 die literarisch noch weitgehend unaufgearbeiteten Ereignisse in Siebenbürgen während des Dritten Reiches, als sich viele Rumäniendeutsche zu Hitler-Deutschland bekannten.
Sie erweitert ihren Blick jedoch auf die Lage der deutschstämmigen Minderheit im Verhältnis zu dem rumänischen Staat und dessen Parole Rumänien den Rumänen.
Ebenso ist das Schicksal der Juden in ihrem Roman zentral.
Grammatikalische und syntaktische Eigenheiten aus jenem Umgangsdeutsch verleihen dem Text eine spezifische Färbung, eine Art Sepia-Sound, der den erzählten Episoden bei aller Fiktionalität historische Authentizität verleiht.
Dagegen kritisierte Knut Cordsen Ackrills Sprache als schwül-schweres Metapherngewölk. sie schreibe in einer so seltsam-verqueren Sprache, dass man als Leser auf nahezu jeder Seite stecken bleibt.
Eine Autorin, die rumänisch deutschsprachig ist, ist Ursula Ackrill.
Aus einer Kernfamilie, die siebenbürger-sächsisch ist, stammt Ursula Ackrill väterlicherseits. Rumänin ist ihre Mutti.
Klaus Johannis, der aus Hermannstadt stammende, 2014 gewählte Staatspräsident Rumäniens war ihr Physiklehrer.
Als ihre Kernfamilie schon nach Deutschland übergesiedelt war, studierte Ackrill Deutschkunden und Orthodoxe Religionswissenschaft in Bukarest.
Sie ist geheiratet, lebt in Nottingham und arbeitet als Bibliothekarin.
Als sich viele Rumäniendeutsche zu Hitler-Deutschland bekannten, schildert Ackrill in ihrem Band, am Modell der Provinzstadt Zeiden in den Januartagen 1941 die Vorgänge, die poetisch weiterhin erheblich unaufgearbeitet sind, in Siebenbürgen während des Dritten Reiches.
Auf die Situation der Randgruppe, die deutschstämmig ist, im Beziehung zu dem Staat, der rumänisch ist, und dessen Slogan Rumänien den Rumänen erweitert sie ihre Sicht allerdings.
Die Bestimmung der Juden in ihrem Epos ist ebenfalls wesentlich.
Eine charakteristische Tönung, eine Weise Sepia-Sound verleihen grammatikalische und syntaktische Eigenarten aus jenem Umgangsdeutsch dem Schriftwerk. Der Sepia-sound verleiht den Teilen, die erzählt sind, bei aller Fiktionalität geschichtliche Echtheit.
Dagegen kritisierte Knut Cordsen Ackrills Sprache als schwül-schweres Metapherngewölk. sie schreibe in einer so seltsam-verqueren Sprache, dass man als Leseratte auf fast jedem Seitenteil festhängen bleibt.