Welt- und Umweltkunde
Welt- und Umweltkunde war ein dreistündig erteiltes Schulfach an der früheren Orientierungsstufe.
An einzelnen Bremer Schulen gibt es noch heute WUK-Unterricht.
Somit war der WUK-Unterricht jahrzehntelang das Äquivalent zu dem Anfangsunterricht für Schüler der 5. und 6. Klassen in den Fächern Geschichte und Erdkunde.
Geographische Themenkreise umfassten das Orientieren auf der Erde mit intensiver Atlasarbeit, die Topographie Deutschlands, die Nordseeküste mit besonderem Schwerpunkt auf den Inseln und Halligen, die Wüste und ihrer Bewohner sowie schließlich die kalten Zonen.
Die WUK-Klassenarbeiten waren dergestalt konzipiert, dass die Schüler bereits in der 5. und 6. Klasse damit konfrontiert wurden, gezielt Informationen aus einem längeren Text zu extrahieren.
Somit ging die geforderte Methodenkompetenz über rein reproduktive Fragen zu dem Lernstoff hinaus.
Auch das Thema Verkehrserziehung war Teil des WUK-Unterrichts. in einzelnen Stunden wurden Themen des Sachkundeunterrichts, wie Sicheres Fahrrad oder Verkehrsregeln wie rechts-vor-links sowie Bedeutung der Verkehrsschilder, gezielt wiederholt.
Im WUK-Unterricht wurden die Schüler auch erstmals mit der deutschen Geschichte, darunter dem Nationalsozialismus, konfrontiert, wobei die WUK-Lehrer fächerübergreifend und zusammen mit den Deutschlehrern arbeiteten, die in ihrem Unterricht Bücher wie Ich bin ein Stern und Oleg und die belagerte Stadt lasen.
Heute findet die erste Konfrontation mit dieser Epoche hingegen erst im Geschichtsunterricht der Klasse 10 statt, also vier Jahre später.
Zeitzeugenberichte nahmen in dieser WUK-Unterrichtseinheit einen besonders großen Stellenwert ein, da die Schüler sich durch die persönliche Begegnung mit Menschen, die den Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg selbst erlebt haben, besonders gut in die Schicksale vieler Menschen einfühlen können.
Ein Lehrfach, das dreistündig erteilt ist, an der zeitligeren Orientierungsrangstufe war welt- und Umweltkunde.
Es gibt an individuellen Bremer Bildungseinrichtungen weiterhin jetzt WUK-Unterricht.
Der WUK-Unterricht war dadurch jahrzehntelang die Entsprechung zu dem Anfangsteilunterricht für Eleven der Schulklassen, die 5. und 6. sind, in den Lehrfächern Geografie und Historie.
Das Ausrichten auf der Erde mit tiefer Atlasklassenarbeit, die Topografie Deutschlands, die Nordseeküste mit eigenem Fokus auf den Halligen und Inseln, die Wüstenei und ihrer Einwohner als auch letztlich die eiskalten Bereiche umfassten geographische Themenbereiche.
Dass die Eleven schon in der Schulklasse, die 5. und 6. ist, damit kontrastiert wurden zielgerichtet Informationsstände aus einem langwierigeren Schriftwerk zu herausziehen, waren die WUK-Klassenarbeiten solchergestalt entworfen.
Die Methodenkompetenz, die gefordert ist, ging damit über pur reproduktive Themen zu dem Lehrstoff hinaus.
Bestandteil des WUK-Unterrichts war ebenfalls die Frage Verkehrsunterricht. Fragen des Sachkunden, wie Sicheres Bike oder Verkehrsregeln wie rechts-vor-links als auch Stellenwert der Straßenschilder wurden in individuellen Unterrichtsstunden bewusst repetiert.
Im WUK-Unterricht wurden die Eleven außerdem erstmalig mit der deutschen Historie, darunter dem Nazismus, kontrolliert, wobei die WUK-Lehrer fächergreifend und gemeinsam mit den Germanischdeutschlehrern arbeiteten, die in ihrem Unterricht Werke wie Ich bin ein Stern und Oleg und die belagerte Stadt lasen.
Die erste Konfrontierung mit dieser Periode findet heutzutage dagegen lediglich im Geschichtsunterricht der Jahresklasse 10 statt, somit vier Kalenderjahre später.
Zeitzeugenreporte nahmen in dieser WUK-Unterrichtseinheit einen speziell wichtigen Wert ein, da die Schulbuben sich durch das individuelle Zusammentreffen mit Personen, die den Nazismus und den Zweiten Weltkrieg persönlich erfahren haben, äußerst fein in die Schicksalsfügungen vieler Leute einleben können.