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Authentic German text — Geeignet für Inspiration, Detektion und Horizonterweiterung

Alberto Adriano

OriginalQuelltext

Adriano war 1988 als Vertragsarbeiter in die DDR geholt worden und lebte nach ihrem Ende weiter in Ostdeutschland.

Die letzten vier Jahre vor seinem Tod hatte er Geld für einen Flug in sein Heimatland gespart, den er am 3. Juli 2000 hatte antreten wollen, zu dem es jedoch nicht mehr kam.

Drei Tage später starb er im Krankenhaus an seinen Verletzungen.

Fünf Tage nach dem Tod Alberto Adrianos demonstrierten 2000 Menschen zusammen mit offiziellen Vertretern der Stadt Dessau, des Landes Sachsen-Anhalt und der Bundesregierung gegen die rechtsextreme Gewalt.

Am selben Abend demonstrierten noch einmal 500 Menschen auf einer spontanen Antifa-Demonstration.

Alle drei gehörten der rechtsextremen Szene an und zeigten vor Gericht keine Reue.

Elf Wochen nach Prozessbeginn wurden die Täter wegen gemeinschaftlichen Mordes verurteilt.

Der Älteste wurde zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt, die anderen beiden, die zu diesem Zeitpunkt noch minderjährig waren, jeweils zu einer neunjährigen Jugendstrafe.

Unter der Regie von Werner Tritzschler hatte das Stück Am toten Mann im Juni 2001 in Dessau Premiere.

Die Kritiken bezeichneten die Umsetzung allerdings als misslungen.

RewriteUmgeschriebener Text

1988 als Kontraktarbeiter in die DDR bekommen worden war Adriano und Adriano lebte nach ihrem Ausgang weiterhin in Ostdeutschland.

Die allerletzten vier Kalenderjahre vor seinem Sterben hatte er Geldleistung für eine Flugreise in seine Heimat eingespart, den er am 3. Juli 2000 hatte aufnehmen wollen, zu dem es allerdings nicht mehr kam.

Er starb drei Kalendertage später im Hospital an seinen Körperverletzungen.

2000 Personen demonstrierten gemeinsam mit öffentlichen Exponenten der Stadt Dessau, des Landes Sachsen-Anhalt und des Bundeskabinetts gegen die rechtsextremistische Gewaltsamkeit.

500 Personen demonstrierten am selben Westen weiterhin wieder auf einer freiwilligen Antifa-Demonstration.

Dem rechtsextremistischen Umfeld gehörten alle drei an und alle drei zeigten vor Strafgericht kein Reuegefühl.

Die Straftäter wurden elf Kindbetten nach Prozessanfang wegen gemeinschaftlicher Mordtat befunden.

Die anderen beiden jeweilen zu einer Jugendzeitenstrafe, die neunjährig ist, wurde der Altmeister zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe verhängt. Sie waren zu diesem Moment knapp unmündig.

Das Stückchen Am toten Mann hatte unter der Inszenierung von Werner Tritzschler im Juni 2001 in Dessau Uraufführung.

Als misslungen bezeichneten die Rezensionen die Ausführung jedoch.