human[...]writing

Authentic German text — Geeignet für Inspiration, Detektion und Horizonterweiterung

Alter Jüdischer Friedhof (Kolín)

OriginalQuelltext

Er ist Teil des alten jüdischen Viertels der Stadt.

Der Alte Jüdische Friedhof von Kolín wird zu den bedeutendsten Relikten jüdischer Gemeinden in Böhmen gezählt.

Die ersten Erwähnungen der Judengemeinde in Kolín datieren um 1376, während der Friedhof, am Westrand der Altstadt am linken Elbufer gelegen, dem Kolíner Rabbi Richard Feder nach seit dem Jahr 1418 bestanden haben soll, anderen Studien zufolge seit Ende des 15. Jahrhunderts.

Er ist mit 1128 Hektar Fläche relativ groß und beherbergt 2693 Grabsteine.

Das Friedhofsareal der Kolíner Judengemeinde wurde mehrmals erweitert, vor allem im 17., 18. und 19. Jahrhundert.

Wie aus der Tafel am Friedhofseingang hervorgeht, wurde dieser erste Begräbnisplatz bis 1887/1888 genutzt, danach wurden die verstorbenen Kolíner Juden auf dem Neuen Jüdischen Friedhof auf dem rechten Elbufer in Kolín-Zálabí bestattet.

Die Grabmäler, zu demeist aus Sandstein, einzelne auch aus rotem Marmor gefertigt, erinnern an die Grabsteine auf dem Alten Jüdischen Friedhof in Prag.

Kolín war die Wirkungsstätte bedeutender Rabbiner und wurde deshalb auch Jerusalem an der Elbe genannt.

Der Grabstein des Rabbis Chajim ben Sinaj aus dem Jahr 1624 weist Ähnlichkeiten mit dem Prager Grab seines Onkels Judah Löw auf.

Ebenfalls historisch bedeutsam ist das Grabmal des Rabbis Becalel ben Jehuda Löw, des 1599 verstorbenen Sohnes von Judah Löw und Gründers der ersten Jeschiwa beziehungsweise Talmudschule in Kolín.

RewriteUmgeschriebener Text

Bestandteil des ehemaligen jüdischen Stadtviertels der Großstadt ist er.

Zu den wichtigsten Reliquien jüdischer Gemeinden in Böhmen gerechnet wird der Alte Jüdische Friedhof von Kolín.

Während der Kirchhof, am Westrand der Altstadt am verkehrtem Elbufer befunden anderen Untersuchungen zufolge seit Ausgang des Säkulums, das 15. ist, datieren die allerersten Nennungen der Judenkirchengemeinde in Kolín um 1376. Dem Westrand soll Kolíner Rabbiner Richard Feder nach seit dem Jahr 1418 existiert haben.

Mit 1128 Hektar Gebiet ist er recht stark und er beherbergt 2693 Grabmale.

Mehrfach vergrößert, vor allem im 17., 18. und 19. Säkulum wurde das Friedhofsgebiet der Kolíner Judenkirchengemeinde.

Wie aus der Platte am Friedhofszugang hervorgeht, wurde jenes erste Gräberfeld bis 1887 / 1888 benutzt, danach wurden die abgeschiedenen Kolíner Juden auf dem Neuen Jüdischen Friedhof auf dem hinreichenden Elbufer in Kolín-Zálabí beigesetzt.

An die Grabmale auf dem Alten Jüdischen Friedhof in Prag erinnern die Grabdenkmale, zu demeist aus Sandstein, einzelne sogar aus rotbraunem Marmelstein angefertigt.

Deshalb ebenfalls Jerusalem an der Elbe wurde bezeichnet, die Wirkungsstätte großer Rabbinen war Kolín.

Parallelen mit dem Pragen Grabplatz seines Vatersbruders Judah Löw weist der Leichenstein des Rabbiners Chajim ben Sinaj aus der Zeit um genau 1624 auf.

Das Grabmal des Rabbis Becalel ben Jehuda Löw, des 1599 gestorbenen Sohnes von Judah Löw und Begründers der allerersten Talmudschulung beziehungsweise Jeschiwa in Kolín ist gleichfalls geschichtlich bedeutend.