Annegret Stopczyk-Pfundstein
Stopczyk kritisierte die Beschränkung der Erkenntnisfähigkeit auf den Logos, der männlich geprägt sei, und entwickelte einen an Leiblichkeit und Natalität orientierten philosophischen Ansatz, den sie Leibphilosophie nennt und der körperliche Erfahrungen als Erkenntnisweg der Vernunft gegenüberstellt.
1989 plädierte sie in einer Strategiedebatte über Frauen und Wissenschaft in der TAZ für den Abschied von Frauen aus dem Wissenschaftsbetrieb, in dem freies Denken nicht möglich sei.
Stopczyks persönliche Entwicklung sei symptomatisch für Tendenzen, die nach der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl 1986 in der westdeutschen feministischen Bewegung an Bedeutung gewannen: die Kennzeichnung von Vernunft und Wissenschaft als männlich und destruktiv, die Bejahung von Mutterschaft als positiver Identität und die Betonung des Körpers selbst als Wissens- und Erkenntnisorgan.
Stöckers Neue Ethik interpretierte sie als Leibesphilosophie.
Die Dissertation publizierte sie 2002 als Buch, laut der Rezension von Rolf Löchel in Literaturkritik mit dem Hinweis, dass der Begriff Feminismus für ihre eigene philosophische Arbeit, die auf ethischem Gebiet eine Revitalisierung von Stöckers Theorien anstrebe, wenig Sinn mache.
Seit 1999 ist sie Vorsitzende der von ihr initiierten Helene-Stöcker-Gesellschaft, Bund für ethische und philosophische Allgemeinbildung e. V.
Von 2003 bis 2012 führte sie eine eigene philosophische Praxis.
Was Philosophen über Frauen denken.
Zusammengefasst und erläutert von Annegret Stopczyk.
Nein danke, ich denke selber.
Stopczyk kritisierte die Begrenzung des Denkvermögens auf den Begriff, der mannhaft bestimmt sei, und entwickelte einen an Körperlichkeit und Geborensein qualifizierten weisen Ausgangspunkt, den sie Rumpfphilosophie nennt und der sinnliches Erleben als Erkenntnisgang der Ratio gegenüberstellt.
Sie plädierte 1989 in einer Vorgehendebatte über Weibchen und Forschung in der TAZ für die Verabschiedung von Damen aus dem Wissenschaftswerk, in dem souveräner Denkakt nicht erreichbar sei.
Stopczyks subjektive Gestaltung sei eigentümlich für Strömungen, die nach dem Nukleardebakel von Tschernobyl 1986 in der westdeutschen feministischen Fortbewegung an Gewicht gewannen : die Markierung von Verstand und Forschung als mannhaft und zerstörerisch, die Billigung von Maternität als bejahendem Selbstverständnis und die Herausstellung der Körperform auch als Wissenseinrichtung und Erkenntnisfachorgan.
Als Leibesdenkart interpretierte Stöckers Neue Ethik sie.
Die Doktorarbeit publizierte sie 2002 als Band, laut der Besprechung von Rolf Löchel in Buchkritik mit dem Verweis, dass der Ausdruck Frauenbewegung für ihre spezifische gereifte Tätigkeit, die auf moralischem Feld eine Revitalisierung von Stöckers Vorstellungen anstrebe, wenig Sinnhaftigkeit mache.
Sie ist seit 1999 Vorstand der Helene-Stöcker-Gesellschaft, die von ihr initiiert ist,, Bund für ethische und philosophische Allgemeinbildung e. V.
Sie führte von 2003 bis 2012 eine selbstständige versonnene Praktik.
Was Philosophinnen über Frauenspersonen denken.
Zusammengefasst und erklärt von Annegret Stopczyk.
Nein danke, ich denke selbst.