Anton Fischer (Schultheiß, 1876)
Anton Fischer war Stadtschultheiß und Bürgermeister in Schelklingen von 1906 bis 1946 und von 1938 bis 1946 Bürgermeister von Schmiechen.
Anton Fischer wurde Nachfolger seines gleichnamigen Vaters als Stadtschultheiß von Schelklingen.
Nach dem Tod seines Vaters im Alter von 66 Jahren am 4. November 1906 und der notwendigen Wahl eines neuen Stadtschultheißen wurde er am 28. November 1906 mit 185 von 190 abgegebenen Stimmen zu dem Stadtschultheißen gewählt.
Er führte von 1906 bis 1930 den Titel eines Stadtschultheißen, 1930 wurde aber in Württemberg die Bezeichnung Bürgermeister eingeführt.
Die Mechanische Weberei Urspring verlegte 1907 ihren Sitz von Urspring in einen Neubau nach Schelklingen an die Ehingerstraße, wodurch das Geschäft einen erheblichen Aufschwung erlebte.
Doch hatte die Stadtverwaltung unter Fischer auch schwierige Zeiten zu bewältigen, wie beispielsweise die wirtschaftlichen und sozialen Folgen des Ersten Weltkriegs und der Zwischenkriegsjahre.
Das Buch erschien 1939 unter dem Titel Geschichte der Stadt Schelklingen bis 1806 und wurde auf Kosten der Stadt bei Wilhelm Kohlhammer in Stuttgart gedruckt.
Während des Zweiten Weltkriegs hörte Bürgermeister Fischer Feindsender ab.
Das Haus erbte die Tochter Maria Elisabeth Fischer, welche 1934 den Erzieher Adolf Eisenreich geheiratet hatte.
Fotos von Fischer finden sich in Liederkranz Schelklingen 1926 S. 31. Raiffeisenbank Schelklingen 1988 S. 23. Katholische Stadtpfarrgemeinde Schelklingen 1984 S. 11. Stadtarchiv Schelklingen und Martin 1999 S. 13.
Von 1906 bis 1946 und von 1938 bis 1946 war Anton Fischer Stadtchef und Kleinstadtschultheiß in Schelklingen Stadtchef von Schmiechen.
Rechtsnachfolger seines Vaters, der gleichnamig ist, als Stadtschultheiß von Schelklingen wurde Anton Fischer.
Er wurde nach dem Ableben seines Vaters im Lebensalter von 66 Lebensjahren am 4. November 1906 und dem erforderlichen Wahlgang eines frischen Stadtschulzen am 28. November 1906 mit 185 von 190 abgegebenen Wählerstimmen zu dem Stadtschulzen ausgewählt.
Den Amtstitel eines Stadtschulzen führte er von 1906 bis 1930. Der Name Oberbürgermeister wurde 1930 aber in Württemberg anerkannt.
Wodurch der Laden einen großen Aufstieg erlebte, verlegte die Mechanische Weberei Urspring 1907 ihren Wohnort von Urspring in einen Frischneubau nach Schelklingen an die Ehingerstraße.
Der Magistrat hatte doch unter Fischer außerdem harte Phasen zu ertragen, wie zum Beispiel die materiellen und sozialen Auswirkungen des Ersten Weltkriegs und der Zwischenkriegsjahre.
Unter dem Werktitel Historie der Stadt Schelklingen bis 1806 erschien das Werk 1939 und das Werk wurde auf Kosten der Stadt bei Wilhelm Kohlhammer in Stuttgart publiziert.
Stadtpräsident Fischer hörte während des Zweiten Weltkriegs Feindsender ab.
Das Töchterchen Maria Elisabeth Fischer erbte das Heim. Die Fischer hatte 1934 den Lehrmeister Adolf Eisenreich verheiratet.
In Liederkranz Schelklingen finden sich Bilder von Fischer 1926 S. 31.