Asklepios Fachklinikum Brandenburg
Die Anstalt wurde ab 1911 nach Plänen von Theodor Goecke im Pavillonstil gebaut und im Jahr 1915 fertiggestellt.
Von 1915 bis 1919 wurde die Klinik aber als Reservelazarett I und II genutzt, ab 1919 erfolgte dann die Umwandlung in eine Heil- und Pflegeanstalt und die Umbenennung in Landesanstalt Görden.
Von 1914 bis 1927 leitete Adolf Riebeth die Anstalt, sein Nachfolger war bis 1933 Franz Viedenz.
Mit der Machtübertragung an die Nationalsozialisten änderte sich der Charakter der Anstaltspsychiatrie radikal.
Die Frauen wurde für den Eingriff an die Brandenburgische Frauenklinik Berlin-Neukölln überstellt.
Die Anstalt diente ab 1939 auch als Zwischenanstalt der Euthanasie-Aktion T4, die ihre Patienten in die Tötungsanstalt Brandenburg und die Tötungsanstalt Bernburg weiterleitete.
Etwa 430 minderjährige Patienten und Patientinnen aus Görden kamen bei der Aktion T4 um.
1939 haben in der Anstalt Görden etwa 2.088 Bewohner gelebt, im Februar 1945 waren es nur noch etwa 500 Bewohner.
Im April 1945 wurde die Anstalt kampflos an die Rote Armee übergeben und in den folgenden Jahren bis zur Wende vom Ministerium für Gesundheitswesen der DDR als Nervenklinik aufgebaut und genutzt.
Im Jahr 2015 wurden 6.136 Patienten stationär und 15.118 Patienten ambulant behandelt.
Ab 1911 nach Planungen von Theodor Goecke im Pavillonredestil erbaut und im Jahr 1915 vollendet wurde die Einrichtung.
Das Krankenhaus wurde von 1915 bis 1919 aber als Ersatzlazarett I und II verwendet. Die Veränderung in eine Pflegeinstitut und Heilstätte und die Namensänderung in Landesanstalt Görden erfolgte ab 1919 danach.
Adolf Riebeth leitete von 1914 bis 1927 die Einrichtung. Franz Viedenz war sein Rechtsnachfolger bis 1933.
Das Profil der Heilstättepsychiatrie änderte sich mit der Staatsmachtübertragung an die Nazis extrem.
Für die Intervention an die Brandenburgische Frauenklinik Berlin-Neukölln abgeliefert wurde die Frauenspersonen.
Der Euthanasie-Aktion T4 diente die Einrichtung ab 1939 außerdem als Zwischeninstitut. Die Euthanasie-aktion leitete ihre Klienten in die Tötungsanstalt Brandenburg und die Tötungsanstalt Bernburg weiter.
Bei der Aktion T4 kamen ungefähr 430 unmündige Patientinnen und Kunden aus Görden um.
Rund 2.088 Einwohner haben 1939 in der Anstalt Görden gewohnt. Es waren im Februar 1945 bloß weiterhin rund 500 Einwohner.
Die Einrichtung wurde im April 1945 widerstandslos an die Rote Armee überreicht und in den nächsten Lebensjahren bis zur Wendepunkt vom Ministerium für Gesundheitswesen der DDR als Nervenheilanstalt geschaffen und benutzt.
6.136 Klienten wurden im Jahr 2015 klinisch und 15.118 Klienten ambulatorisch versorgt.