Bryum bicolor
Es bevorzugt lichtreiche, frische bis feuchte, basenreiche, kalkhaltige, offene Standorte mit sandig-lehmigen, oder tonigen Böden.
In Europa ist es weit verbreitet.
Im Norden dringt es bis nach Skandinavien und Island vor, im Süden bis in Teile Afrikas, im Osten bis nach Russland.
Sein natürliches Vorkommen ist wohl entlang von Flussufern und in oft überfluteten Stromtälern.
Die Blattrippe endet meist in der Blattspitze und tritt nur selten aus.
Der Blattrand ist als Saum von 2 bis 3 Reihen langgestreckter sechseckiger Zellen ausgebildet.
Das Moos bildet an der Spitze der Stämmchen eiförmige Brutkörper, die 200 bis 480 µm lang sind.
Die Blattprimordien der Brutkörper befinden sich nur in der oberen Hälfte.
Die rötlich gefärbte Seta wird 1.5 cm lang und trägt rot gefärbte, hängend eiförmige Kapseln, die plötzlich in die Seta verschmälert sind.
Es besteht Verwechslungsgefahr mit dem sehr ähnlichen Bryum barnesii, welches jedoch mehrere statt nur 1 bis 2 Paare von Brutkörpern in den Blattachseln ausbildet.
Lichtreiche, helle bis feuchte, basenreiche, kalkige, freie Plätze mit sandig-lehmigen, oder tonigen Erdböden bevorzugt es.
Es ist in Europa breit ausgebreitet.
Es dringt im Mitternacht bis nach Skandinavien und Island vor, im Südteil bis in Bereiche Afrikas, im Orient bis nach Russland.
Gut entlang von Flussufern und in häufig überfluteten Stromtälern ist seine einfache Anwesenheit.
In der Heftseitespitze endet die Blattrippe zumeist und die Blattrippe tritt lediglich gelegentlich aus.
Als Naht von 2 bis 3 Gruppen schmaler hexagonaler Gewebezellen gebildet ist der Spreitenrand.
An der Führung der Stämmchen bildet das Moor ellipsenförmige Brutzeitenkörper. Die Brutzeitenkörper sind 200 bis 480 µm weit.
Lediglich in der Hälfte, die ober ist, befinden sich die Blattprimordien der Brutkörper.
Die rot einseitige Seta wird 1.5 cm groß und trägt purpurn schiefe, hängend ovale Pastillen, die unverhofft in die Seta verengt sind.
Konfusionsgefahr mit dem äußerst vergleichbaren Bryum barnesii besteht. Das Bryum bildet allerdings mehrere statt lediglich 1 bis 2 Pärchen von Brutleibern in den Blattachseln aus.