Burg Lochstedt
Nur durch den ständigen Gebrauch der Burgkapelle Lochstedt blieb die Burg anfänglich vom Abriss verschont.
Nachdem der Deutsche Orden die Burg Balga erreicht und als Stützpunkt eingerichtet hatte, brauchte er noch eine Weile, bis er mit Hilfe von Ottokar II. Přemysl auf dem Samland Fuß fassen konnte.
Als aber schon 1311, als man das Konventhaus errichtete, begann das Lochstädter Tief zu versanden und das Pillauer Tief bildete sich.
Kurz vor dem Ende des Ordenstaates wurden im Reiterkrieg 700 schwedische Söldner, die dem Hochmeister Albrecht zur Hilfe eilten, in Lochstedt untergebracht.
Danach verfiel die Burg mehr und mehr.
Als dieser dann abzog, legte man in Lochstedt zur Verteidigung Erdwälle an, worauf Gustaf Adolf bei seiner Rückkehr im Folgejahr Lochstedt angriff.
Es kam jedoch zu keinem Blutvergießen. die preußischen Truppen zogen rechtzeitig ab.
Nach einer Bestandsaufnahme der Anlage durch Conrad Steinbrecht erkannte dieser den hohen kunsthistorischen Wert der Anlage.
Am Ende des Zweiten Weltkriegs blieben der halbhohe Südflügel mit Torweg und Sakristei sowie der Westflügel intakt, was Fotos von 1948 beweisen.
Der Erzengel Michael erschlägt den Drachen
Die Feste blieb lediglich durch die regelmäßige Verwendung der Burgkapelle Lochstedt ursprünglich vom Abbruch erspart.
Nachdem der Deutsche Orden die Burg Balga angekommen und als Basis geschaffen hatte, brauchte er weiterhin ein Weilchen, bis er mit Unterstützung von Ottokar II. Přemysl auf dem Samland Fuß fassen konnte.
Bildete sich das Pillauer Tief, als man das Konventhaus errichtete, als aber allerdings 1311 begann das Lochstädter Tief zu verlanden.
700 schwedische Landsknechte wurden nahe vor der Beendigung des Ordenstaates im Reiterkrieg in Lochstedt beherbergt. Die Landsknechte eilten dem Hochmeister Albrecht zur Unterstützung.
Die Festung verfiel danach sukzessive.
Als dieser danach abzog, legte man in Lochstedt zur Schutz Erdhügel an, worauf Gustaf Adolf bei seiner Rückkunft im Folgejahr Lochstedt angriff.
Zu keinem Massaker kam es allerdings. Ab zogen die Streitkräfte, die preußisch sind, pünktlich.
Dieser erkannte nach einer Erfassung der Einrichtung durch Conrad Steinbrecht den starken kunstgeschichtlichen Sachwert der Einrichtung.
Der Südtragflügel, der halbhoh ist, mit Sakristei und Passage als auch der Westgebäudeflügel blieben am Schluss des Zweiten Weltkriegs wohlbehalten. Dies beweisen Fotografien von 1948.
Den Hausdrachen erschlägt der Erzengel Michael.