Code: unbekannt
Code: unbekannt ist ein französisch-deutsch-rumänischer Film von Michael Haneke aus dem Jahr 2000.
Der französische Titel Code inconnu hat zusätzlich den Untertitel Récit incomplet de divers voyages, was auf Deutsch etwa Unvollständige Erzählung über verschiedene Reisen bedeutet.
Der Film beginnt mit einem gehörlosen Mädchen, das anderen, ebenso gehörlosen Kindern einen Begriff darzustellen versucht, der aber nicht erraten wird.
Er hat einen jüngeren Bruder namens Jean, der vor seinem Vater nach Paris flieht, da dieser ihn zwingt, den elterlichen Bauernhof zu übernehmen.
Als er Anne trifft, die zu einer Probe muss, kauft sie für beide Gebäck, nimmt einen Teil für sich, schenkt Jean den Rest und gibt ihm den Code für die Haustür.
Der Streit eskaliert und mündet in einer Schlägerei, bis die Polizei kommt und Amadou trotz gültiger Papiere mitnimmt.
Als sie mit Georges einkaufen geht, erklärt sie ihm die Sache, doch er weiß keinen Rat, was die beiden in Streit verfallen lässt.
Das Lexikon des internationalen Films befand, der ebenso dichte wie spannende Film erweise sich als Michael Hanekes neuerliches Lob des Fragmentarischen und als Einspruch gegen die beständige Tendenz des menschlichen Geistes zur Sinnstiftung.
kino.de urteilte: Aus fragmentarischen Episoden entsteht eine verstörende und pessimistische Gegenwartsbetrachtung.
Keine leicht konsumierbare, dafür aber interessante Kino-Kost für Connaisseure, die ihren Kopf nicht an der Garderobe abgeben. Es geht nicht um nackte Gewalt, sondern sehr subtil um gesellschaftliche Strukturen, die den Menschen unter Druck setzen, um die Ursachen der Gewalt. Durchgehend roter Faden ist die Reflexion über und die Suche nach der Wahrheit, die subjektiv empfundene sowie die mediale, der Mangel an Kommunikation.
Code : ungenannt ist ein französisch-deutsch-rumänischer Streifen von Michael Haneke aus der Zeit um genau 2000.
Den Nebentitel Récit incomplet de divers voyages hat der Filmtitel, der französisch ist, Code inconnu ergänzend. Dies bedeutet auf Deutsch beispielsweise Unvollständige Geschichte über diverse Ortswechsel.
Der Streifen beginnt mit einem schwerhörigen Mädel, das anderen, genauso schwerhörigen Heranwachsendern einen Ausdruck darzustellen versucht, der aber nicht aufdecken wird.
Er hat einen geringeren Bruder namens Jean, der vor seinem Papa nach Paris flieht, da dieser ihn zwingt, die elterliche Farm anzutreten.
Als er Anne trifft, die zu einer Kostprobe muss, kauft sie für beide Backwerke, nimmt einen Rest für sich, schenkt Jean den Rest und gibt ihm den Quellcode für die Haustür.
Der Konflikt eskaliert und mündet in einer Prügelei, bis der Ordnungshüter kommt und Amadou trotz rechtskräftiger Dokumente mitnimmt.
Als sie mit Georges shoppen geht, erklärt sie ihm die Angelegenheit, doch er weiß keinen Tipp, was die beiden in Streiterei rotten lässt.
Als Michael Hanekes erneute Belobigung des Fragmentarmädchens und als Widerrede gegen die kontinuierliche Neigung der einnehmenden Geisteskraft zur Sinngebung erweise sich der genauso kompakte wie faszinierende Streifen, befand das Lexikon des Films, der international ist.
kino.de urteilte : Aus lückenhaften Teilen entsteht eine verstörende und mutlose Gegenwartsbeobachtung.
Keine einfach konsumierbare, dafür aber informative Kino-Kost für Connaisseurs, die ihren Schädel nicht an der Kleiderablage abgeben. Es geht nicht um unbedeckte Gewaltsamkeit, sondern stark sublim um soziale Anlagen, die die Person unter Druck setzen, um die Gründe der Gewaltsamkeit. laufend roter Faden ist die Betrachtung über und die Erkundung nach der Wahrhaftigkeit, die eigen empfundene als auch die intermediäre, das Fehlen an Austausch.