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Authentic German text — Geeignet für Inspiration, Detektion und Horizonterweiterung

Curt Frankenstein

OriginalQuelltext

Er hatte einen zwei Jahre jüngeren Bruder.

Die Familie war nicht religiös.

Sein Vater wurde im Zuge der Reichspogromnacht 1938 verhaftet und ins KZ Sachsenhausen verschleppt.

Curt Frankenstein wollte auf keinen Fall in Deutschland bleiben, und seine Mutter besorgte für ihn eine reguläre Schiffspassage im Mai 1939 von Triest nach Shanghai, wo er, mittellos, noch vor seinem Vater ankam und unter desaströsen Lebensbedingungen im Shanghaier Ghetto lebte.

In den Vereinigten Staaten genoss er eine traditionelle akademische Kunstausbildung von 1947 bis 1951 an der American Academy of Art in Chicago, dann einige Zeit später am Otis Art Institute in Los Angeles, wo er mehr figürliches Zeichnen lernte.

Nach anderthalb Jahren ging er zurück nach Chicago, wo er am Art Institute als Teilzeitstudent figürliche Malerei belegte, nebenher in einer Werbeagentur seinen Lebensunterhalt verdiente und zu Hause noch malte.

Finanziellen Erfolg hatte er als Künstler erstmals 1957, als er Kunstwerke auf der 57th Street Art Fair verkaufen konnte.

Fortan besuchte er etwa sechs Messen im Jahr, from Pittsburgh to Kansas City, and in all the cities in between, und das noch bis in seine letzten Lebensjahre.

In seiner Heimatstadt Wilmette, wo er mit seiner Frau Renate lebte, hatte er ein großzügiges Atelier und eine eigene Druckwerkstatt.

Es war ihm wichtig, dem Betrachter meiner Bilder eine Geschichte zu erzählen.

RewriteUmgeschriebener Text

Einen zwei Kalenderjahre jüngeren Bruder hatte er.

Gläubig war die Kernfamilie nicht.

Im Marsch der Reichspogromnacht 1938 festgenommen und ins KZ Sachsenhausen deportiert wurde sein Papa.

Curt Frankenstein wollte schon gar nicht in Deutschland verbleiben, und seine Mama besorgte für ihn eine allgemeine Bootspassage im Mai 1939 von Triest nach Shanghai, wo er, besitzlos, knapp vor seinem Papa ankam und unter schrecklichen Lebensqualitäten im Shanghaier Getto lebte.

Wo er mehr bildlichen Zeichenunterricht lernte, genoss in den Vereinigten Staaten er eine klassische gebildete Kunstbildung von 1947 bis 1951 an der American Academy of Art in Chicago, danach einige Periode später am Otis Art Institute in Los Angeles.

Nach anderthalb Kalenderjahren ging er heim nach Chicago, wo er am Art Institute als Teilzeitstudiker bildliches Bild belegte, daneben in einer Featurwerbeagentur seinen Unterhalt verdiente und zu Zuhause weiterhin malte.

Als er Werke auf der 57th Street Art Fair abverkaufen konnte, hatte finanziellen Effekt er als Kunstschaffender erstmalig 1957.

Er besuchte hinfort ungefähr sechs Ausstellungen im Jahr, from Pittsburgh to Kansas City, and in all the cities in between, und das weiterhin bis in seine restlichen Altersjahre.

Wo er mit seiner Ehefrau Renate lebte, hatte er in seinem Wohnort Wilmette einen edlen Werkraum und eine originelle Druckerei.

Entscheidend war es dem Zuschauer meiner Bildwerke eine Story zu sagen ihm.