Demokratische Partei der Sozialisten Montenegros
Die DPS entstand 1990 als Nachfolgeorganisation des montenegrinischen Teils des Bundes der Kommunisten Jugoslawiens.
Da sie deren Organisationsstruktur übernahm, hatte sie einen Vorteil bei den ersten freien Wahlen 1990, in denen sie 58.3 % der Wählerstimmen und 83 der 125 Parlamentssitze errang.
Bulatović wurde 1990 erster Präsident des Gliedstaats, Đukanović 1991 Ministerpräsident.
Die Demokratische Partei der Sozialisten setzte sich für die Union mit Serbien ein.
Bei den Präsidentschaftswahlen 1997 traten die beiden ehemaligen Parteifreunde gegeneinander an, wobei sich Đukanović knapp durchsetzte.
Nach der Amtsübernahme 1998 wurde der Parteilose Filip Vujanović neuer Regierungschef.
Gemeinsam erhielten sie 49.5 % und 35 der 78 Sitze, von denen 30 an die DPS gingen.
Anschließend wandte sich die Demokratische Partei der Sozialisten mehr und mehr dem Streben nach völliger Unabhängigkeit zu.
2003 wurde die Bundesrepublik Jugoslawien in den lockeren Staatenbund Serbien und Montenegro umgewandelt, dessen Staatsoberhaupt der DPS-Politiker Svetozar Marović wurde.
Die Demokratische Partei der Sozialisten ist assoziiertes Mitglied der Sozialistischen Internationale.
Als Nachfolgeverband des Anteils, der montenegrinisch ist, des Bundes der Kommunisten Jugoslawiens entstand die DPS 1990.
Da sie deren Organisationsstruktur übernahm, hatte sie einen Nutzen bei den allerersten unabhängigen Entscheiden 1990, in denen sie 58.3 % der Stimmen und 83 der 125 Abgeordnetensitze errang.
Allererster Staatspräsident des Teilstaats wurde Bulatović 1990 Đukanović 1991 Regierungschef.
Für die Union mit Serbien setzte sich die Demokratische Partei der Sozialisten ein.
Wobei sich Đukanović kurz durchsetzte, traten bei den Präsidentenwahlen 1997 die beiden einstigen Parteikollegen widereinander an.
Das Parteifatum wurde nach der Machtübernahme 1998 Filip Vujanović unbekannter Ministerpräsident.
Sie erhielten vereint 49.5 % und 35 der 78 Mandate, von denen 30 an die DPS gingen.
Die Demokratische Partei der Sozialisten wandte sich später sukzessive dem Ansinnen nach gänzlicher Autonomie zu.
Die Bundesrepublik Jugoslawien wurde 2003 in den losen Staatenbund Serbien und Montenegro verwandelt. der DPS-Politiker Svetozar Marović wurde dessen Staatschef.
Assoziierter Teilnehmer der Sozialistischen Internationale ist die Demokratische Partei der Sozialisten.