Deutsche Seeverbände 1945–1956
In der Nachkriegszeit nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland waren als Hauptaufgaben die Entwaffnung der Kriegsmarine und die Räumung von Seeminen zu bewältigen.
Die im Bereich der westlichen Besatzungszonen gelegenen deutschen Küsten befanden sich weitgehend unter britischer Kontrolle.
Nach Beendigung dieser Arbeit wurde sie stark reduziert und mit Unterstützungsaufgaben für den amerikanischen Marinestützpunkt Bremerhaven betraut.
Nachdem die dringlichsten Nachkriegsaufgaben bewältigt waren, ging es den Alliierten vor allem darum, die Deutschen zu ihrer Unterstützung heranzuziehen, während die Aufgabe der Minenräumung in vermindertem Umfang fortzuführen war.
So war der am 1. Januar 1948 aufgestellte Minenräumverband Cuxhaven dem deutschen Seezoll zugeordnet.
Auch der Seegrenzschutz übernahm einen Teil des Personals des Cuxhavener Minenräumverbandes, ebenso wie die amerikanische Labor Service Organisation.
Die Alliierten bemühten sich, die deutsche Marineexpertise in der Auseinandersetzung mit der Sowjetunion zu nutzen.
Die Amerikaner bedienten sich dafür dreier zur LSU gehörender Schnellboote.
Zugleich wurde die LSU genutzt, um Personal für die neuen westdeutschen Seestreitkräfte auszubilden.
1950 wurde auf sowjetische Weisung die Hauptverwaltung Seepolizei aufgestellt, die unter anderem mit der Minenräumung an den Küsten der DDR beauftragt wurde.
Die Abrüstung der Kriegsmarine und der Abzug von Seeminen waren in der Nachhernachkriegszeit nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland als Kernkompetenzen zu meistern.
Überwiegend unter britischer Aufsicht befanden sich die im Gebiet der europäischen Besatzungszonen befindlichen deutschen Küstengebiete.
Sie wurde nach Abbruch dieser Tätigkeit massiv verringert und mit Supportaufgaben für die Marinebasis, die amerikanisch ist, Bremerhaven beauftragt.
Nachdem die eindringlichsten Nachkriegsaufgaben gelöst waren, ging es den Alliierten vor allem darum, die Deutschen zu ihrer Hilfestellung heranzuziehen, während die Funktion der Minenauflösung in vermindertem Ausmaß fortzuführen war.
Der am 1. Januar 1948 lebhafte Minenräumverband Cuxhaven war so dem Seezoll, der deutsch ist, zugeteilt.
Genauso wie die amerikanische Labor Service Organisation übernahm ferner der Seegrenzschutz ein Stück des Dienstpersonals des Cuxhavener Minenräumverbandes.
Die Flotteexpertise, die deutsch ist, in der Streitigkeit mit der Sowjetunion zu benutzen bemühten sich die Alliierten.
Dreier zur LSU gehörender Flinkschnellboote bedienten sich die Amerikaner dafür.
Die LSU wurde gleichzeitig benutzt, um Dienstpersonal für die jungen westdeutschen Seestreitmächte auszubilden.
Die Hauptadministration Wasserschutzpolizei wurde 1950 auf sowjetische Anordnung eingerichtet. Die Wasserschutzpolizei wurde unter anderem mit der Minenauflösung an den Küstenländern der DDR betraut.