Dhumavati
Dhumavati ist die einzige Mahavidya ohne Ehemann, sie ist Shakti ohne Shiva.
Sie ist die ewig Durst und Hunger Leidende und verkörpert somit unbefriedigte Bedürfnisse.
Ihr Körper ist von Schweiß bedeckt.
Ihr wird nachgesagt, Knochen in ihrem Mund zu zerkauen, das Geräusch soll fürchterlich sein.
Sie bevorzugt Opfergaben, die in rauchigem Feuer verbrannt werden.
Wer die Angst vor dem Tod überwindet, dem soll die Göttin Unsterblichkeit und Erlösung bringen.
Dieses Mantra mit Gift auf ein Leichentuch geschrieben, soll zur Vernichtung von Feinden führen.
Tantrischen Texten zufolge, umgibt Dhumavati ihre Anhänger mit Rauch, um sie vor Feinden, Tod und Negativität zu beschützen.
Sie erscheint eingebunden in das panhinduistische, puranische Pantheon und angepasst an die große Göttin Mahadevi.
Jeder Körperteil, insgesamt 10, ist mit der Entstehung einer bestimmten Mahavidya verbunden.
Die alleinige Mahavidya ohne Gatten ist Dhumavati. Ohne Shiva ist sie Shakti.
Das Hungersnot und Durstgefühl, das endlos ist, ist sie Lastenende und sie verkörpert dadurch unbefriedigte Bedarfe.
Von Schweißabsonderung abgedeckt ist ihr Leib.
Gebeine in ihrem Maul aufzukauen wird ihr zugeschrieben. Fürchterbar sein soll der Laut.
Opfer bevorzugt sie. Die Opfer werden in rauchigem Brand abgebrannt.
Wer die Furcht vor dem Todesfall überwindet, soll die Göttin dem Errettung und Unvergänglichkeit verschaffen.
Zur Zerstörung von Gegnern hinführen soll dieses Motto mit Giftzeug auf ein Totentuch verfasst.
Dhumavati umgibt tantrischen Schriften zufolge ihre Jünger mit Qualm, um sie vor Gegnern, Ablehnung und Ableben zu schützen.
Und integriert an die enorme Gottheit Mahadevi erscheint sie einbezogen in das Pantheon, das panhinduistisch und puranisch ist.
Mit der Bildung einer festen Mahavidya verknüpft ist jede Extremität, gesamt 10.