Dominikanerkloster Greifswald
Herzog Wartislaw III. von Pommern schenkte den Dominikanern ein Grundstück an der Stadtmauer im Nordosten der damaligen Greifswalder Neustadt an der Grenze zur Altstadt.
Ab 1472 gehörte das Kloster erneut der polnischen Ordensprovinz an.
Der Generalmagister Leonardo Mansueti eximierte es von der Gerichtsbarkeit der polnischen Provinz.
Erst 1501 unterstellte Papst Alexander VI. das Kloster auf Bitte Herzog Bogislaws X., des Camminer Bischofs Martin Karith und des Greifswalder Stadtrates wieder der Ordensprovinz Sachsen.
1517 wurde auf Anordnung von Papst Leo X. das Kloster dann endgültig der Provinz Saxonia zugeteilt.
Mehrere Universitätsmitglieder traten in den Orden ein, darunter der Rechtsgelehrte und Rektor Professor A. Johann Meilof, Dekan der Artistenfakultät, der seine reiche Sammlung von Handschriften und Inkunabeln dem Kloster vermachte und 1485 zu dem Priester geweiht wurde.
Der italienische Jurist Petrus von Ravenna ließ sich in die geistliche Bruderschaft der Dominikaner aufnehmen und seine Tochter Marieta in ihrer Kirche bestatten.
Im Siegel des Priors befand sich das Bild der Gottmutter, im Siegel des Konvents die heilige Katharina, Patronin der Scholastik und des Dominikanerordens.
Ein Teil der älteren Mönche machte davon Gebrauch, nur der jüngere Dominikaner A. Joachim Vrancke war zu dem Protestantismus übergegangen.
Bei der Visitation von 1558 wurde der Abbruch der baufälligen Klosterkirche beschlossen.
Ein Gelände an dem Stadtwall im Nordostteil der ehemaligen Greifswalder Neustadt an der Grenzlinie zur Altstadt schenkte Herzog Wartislaw III. von Pommern den Dominikanern.
Die Klostergemeinschaft gehörte ab 1472 abermals dem Ordenssektor, der polnisch ist, an.
Von der Rechtsprechung des Bezirks, der polnisch ist, eximierte der Generalmagister Leonardo Mansueti.
Kirchenfürst Alexander VI unterstellte lediglich 1501 die Abtei auf Antrag Herzog Bogislaws X., des Camminer Oberhirten Martin Karith und des Greifswalden Stadtparlaments erneut der Ordensprovinz Sachsen.
Die Abtei wurde 1517 auf Verordnung von Kirchenfürst Leo X. schließlich definitiv der Provinz Saxonia zugewiesen.
Mehrere Universitätsmitarbeiter traten in den Orden ein, darunter der Rechtsgelehrter und Direktor Prof A. Johann Meilof, Propst der Artistenfakultät, der seine umfangreiche Auswahl von Handschriftensammlungen und Frühdrucken dem Stift vermachte und 1485 zu dem Pfarrer bestimmt wurde.
In die christliche Kongregation der Dominikaner annehmen und sein Töchterchen Marieta in ihrer Kirche beerdigen ließ sich der Volljurist, der italienisch ist, Petrus von Ravenna.
Die Abbildung der Gottheitsmutter befand sich im Stempel des Priors im Stempel des Konvents die selige Katharina, Patronin der Scholastik und des Dominikanermännerordens.
Verwendung machte ein Anteil der betagteren Ordensmänner davon. Zu dem Protestantismus übergegangen war lediglich der kleinere Dominikaner A. Joachim Vrancke.
Der Abriss der brüchigen Abteikirche wurde bei der Visitation von 1558 verabschiedet.