Fake
Das Wort Fake ist ein Anglizismus, das im Deutschen häufig als Vorsilbe gebraucht wird.
In Kunstkontext hat das Wort Fake darüber hinaus eine eigene Bedeutung.
Fälschungen in den Medien werden mit dem Begriff Fake bezeichnet. darunter fallen auch manipulierte Videos, die im Internet verbreitet werden, und die ein vermeintlich wirkliches Geschehen vorgeben, tatsächlich aber elektronisch retuschiert sind.
Häufig werden zu diesem Zweck Bilder von anderen Personen heruntergeladen.
Von solchen Accounts gehen aber auch Drohungen und Hasskommentare aus oder sie dienen betrügerischen Zwecken.
Letzteres geschieht beispielsweise in der Findom.
Seitdem die bildende Kunst im 20. Jahrhundert damit begonnen hat, ihre künstlerischen Mittel zu analysieren und die Frage nach der Authentizität ihrer Kunstwerke zu stellen, wurde der Begriff Fake im künstlerischen Sinne definiert.
Importiert Duchamp mit seinen Readymades noch manufakturierte Waren aus dem Alltag in den Kunstkontext, werden von Künstlern wie Richard Prince oder Sherrie Levine bereits bestehende Bilder erneut ausgestellt und damit die Fälschungen selbst zu Kunstwerken deklariert.
Für die Kunstdiskussion völlig unerheblich war es, ob die Ausstellung tatsächlich stattgefunden hatte oder nicht.
Mit dem Fake wird daher ein Institutionswandel vorgenommen, der eine grundsätzliche Umorientierung der Kunstgeschichte erfordert.
Ein Anglizismus ist der Begriff Fake. Das Fake wird im Deutschen oft als Präfix verwendet.
Der Ausdruck Fake hat in Kunstwerkkontext des Weiteren eine selbständige Wirkung.
Fakes in den Medien werden mit dem Ausdruck Fake beschrieben. darunter fallen außerdem manipulierte Videos, die im Internet veröffentlicht werden, und die ein scheinbar echtes Geschehnis vorgeben, in Wirklichkeit aber elektronisch berichtigt sind.
Fotos werden vielfach zu diesem Lebenszweck von anderen Menschen heruntergeladen.
Hassbotschaften und Drohworte gehen von solchen Nutzerkonten aber außerdem aus oder unlauteren Zielen dienen sie.
Zum Beispiel in der Findom geschieht letzteres.
Seitdem die bildende Kunstform im 20. Säkulum damit angefangen hat, ihre ästhetischen Methoden zu untersuchen und die Fragestellung nach der Echtheit ihrer Werke anzustellen, wurde der Ausdruck Fake im ästhetischem Inhalt festgelegt.
Duchamp importiert mit seinen Readymades weiterhin manufakturierte Güter aus dem Alltagstrott in den Kunstwerkkontext, von Schöpfern wie Richard Prince oder Sherrie Levine schon bestehende Bildwerke werden nochmalig präsentiert und damit die Fakes auch zu Kunstobjekten gestempelt.
Es war für die Kunstdiskussion vollkommen unbedeutend. Oder nicht hatte ob die Schau in Wirklichkeit erfolgt.
Ein Institutionswechsel wird mit dem Fake daher ausgeführt. Der Institutionswechsel erfordert eine wesentliche Neuorientierung der Kunstwissenschaft.