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Frauenmarsch (Südafrika)

OriginalQuelltext

Bereits im Jahr 1913 versuchten südafrikanische Regierungen schwarze Frauen durch Zwang zur Ausstellung von Ausweisen beziehungsweise Pässen zu gängeln, als Regierungsbeamte im Oranje-Freistaat die Frauen, die in Townships lebten, zwingen wollten, jeden Monat eine schriftliche Zutrittserlaubnis zu beantragen.

Dies scheiterte am passiven Widerstand der Frauen und wurde zu dem Beginn des Ersten Weltkriegs aufgegeben.

Organisiert hatte den Frauenmarsch die Federation of South African Women, eine Antiapartheid-Organisation.

Den Marsch führten Lilian Ngoyi, Helen Joseph, Albertina Sisulu und Sophia Williams-De Bruyn an.

Eine direkte Übergabe der Petitionen an den amtierenden Premierminister hatte dieser abgelehnt.

Als die Frauen an den Union Buildungs angekommen waren, legten die Protestierenden 14.000 unterschriebene Petitionen nieder.

Das dortige Amphitheater in der Mitte der Union Buildings füllte sich, anschließend schwiegen die protestierenden Frauen eine halbe Stunde lang, bevor sie die Lieder Nkosi Sikelel’ iAfrika und Wathint’ abafazi, wathint’ imbokodo!

Uzokufa! (isiZulu: Du hast die Frauen angetastet, Du hast einen Felsen geschlagen!

Du wirst sterben!) sangen.

Die als Passgesetze bezeichneten Regeln wurden 1986 aufgehoben.

RewriteUmgeschriebener Text

Schon im Jahr 1913 versuchten südafrikanische Verwaltungen farbige Frauenspersonen durch Auflage zur Aufstellung von Personalausweisen beziehungsweise Reisepässen zu bevormunden, als Regierungsbeamte im Oranje-Freistaat die Frauenspersonen, die in Townships lebten, nötigen wollten, jeden Monat eine handschriftliche Zutrittsermächtigung zu verlangen.

Am untätigem Widerstreit der Frauenspersonen scheiterte dies und dies wurde zu dem Anfang des Ersten Weltkriegs eingestellt.

Die Federation of South African Women, eine Antiapartheid-Organisation die Weibchenmarsch hatte arrangiert.

Lilian Ngoyi, Helen Joseph, Albertina Sisulu und Sophia Williams-De Bruyn führten den Treck an.

Dieser hatte eine Einlieferung, die gerade ist, der Gesuche an den regierenden Premier zurückgewiesen.

Die Protestierenden legten 14.000 unterschriebene Eingaben nieder, als die Frauenspersonen an den Union Buildungs gelandet waren.

Füllte sich die Freilichtbühne, die dortig ist, in dem Zentrum der Union Buildings. Die Damen, die protestierend sind, schwiegen später eine zweigeteilte Stunde weit, bevor sie die Songs Nkosi Sikelel ’ iAfrika und Wathint ’ abafazi, wathint ’ imbokodo !.

Uzokufa ! ( isiZulu : Du hast die Damen getastet, Du hast einen Fels umgeschlagen !

Du wirst sterben ! ) sangen.

1986 abgeschafft wurden die Vorschriften, die als Passgesetze bezeichnet sind.