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Richard Pischel

OriginalQuelltext

Richard Pischel war von 1885 bis 1902 ordentlicher Professor für Vergleichende Sprachwissenschaft und Indologie an der Universität Halle.

Der 1849 in Breslau geborene Richard Pischel besuchte von 1858 bis zu dem Abitur 1867 das Maria-Magdalenen-Gymnasium in seiner Geburtsstadt.

Im Anschluss studierte er Indologie an der Universität Breslau, wo er 1870 seine Promotion bei Adolf Friedrich Stenzler mit einer Untersuchung über die Rezensionen der Sakuntala des Kalidasa ablegte und später seine Habilitation über die Prakrit-Grammatiker vorlegte.

1875 folgte Pischel dem Ruf an die Universität Kiel.

Dort veröffentlichte er die Sakuntala nach der bengalischen Rezension und Textausgaben des Prakrit-Grammatikers Hemacandra.

Von 1886 bis 1902 war Richard Pischel zudem Geschäftsführer und Bibliothekar der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft.

Zwei Jahre später trat Pischel die Nachfolge Albrecht Webers für den Lehrstuhl für Indologie an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin an.

Dort bereitete er die preußische Turfan-Expeditionen vor und betreute mit seinen Schülern deren Auswertung.

1902 wurde er ordentliches Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften und 1907 korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Karl Eugen Neumann, Promotion 1891, promovierte mit einer Arbeit über einen Pali-Text, einer der ersten praktizierenden Buddhisten der Neuzeit in der westlichen Hemisphäre, heute vor allem in Europa als Gründervater des modernen westlichen Buddhismus verehrt.

RewriteUmgeschriebener Text

Artiger Prof für Vergleichende Indologie und Sprachforschung war Richard Pischel von 1885 bis 1902 an der Universität Halle.

Maximal bis zu der Abiturprüfung 1867 besuchte der 1849 in Breslau gebürtige Richard Pischel von 1858 das Maria-Magdalenen-Gymnasium in seiner Heimatstadt.

Im Verbindung studierte er Indologie an der Universität Breslau, wo er 1870 seine Versetzung bei Adolf Friedrich Stenzler mit einer Studie über die Besprechungen der Sakuntala des Kalidasa ablegte und später seine Habilitation über die Prakrit-Grammatiker vorlegte.

Pischel folgte 1875 der Berufung an die Universität Kiel.

Er veröffentlichte ebenda die Sakuntala nach der Besprechung, die bengalisch ist, und Textausgaben des Prakrit-Grammatikers Hemacandra.

Richard Pischel war von 1886 bis 1902 zudem Bibliothekar und Manager der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft.

Pischel trat zwei Jahre später die Nachfolgerschaft Albrecht Webers für die Professur für Indologie an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin an.

Er bereitete ebendort die Turfan-Expeditionen, die preußisch sind, vor und er betreute mit seinen Schulbuben deren Untersuchung.

Er wurde 1902 regulärer Teilnehmer der Preußischen Akademie der Wissenschaften und 1907 korrespondierender Teilnehmer der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Mit einem Werk über einen Pali-Text, einer der allerersten praktizierenden Buddhisten der Neuzeit in der europäischen Halbkugel promovierte Karl Eugen Neumann, Versetzung 1891 heutzutage vor allem in Europa als Gründungsvater des aktuellen europäischen Buddhismus geschätzt.