Gregorio De Ferrari
Gregorio De Ferrari (* 12. April 1647 in Porto Maurizio. † 26. Januar 1726 in Genua) war ein italienischer Maler und Freskant des Hoch- und Spätbarock aus der Genueser Schule und ein Wegbereiter des Rokoko.
In seinem Heimatort Porto Maurizio soll er zunächst Rhetorik und Philosophie studiert haben, bevor er nach Genua ging, um dort eine juristische Laufbahn einzuschlagen.
Als Mitarbeiter der casa Piola malte Gregorio De Ferrari für die Theatinerpater von San Siro 1676 das Fresko Glorie des Hl.
Zu den signierten Werken De Ferraris aus dieser Zeit gehört das 1681 datierte Bild Die Hl.
Gregorio De Ferrari schuf mit anderen Mitarbeitern der casa Piola zahlreiche Freskendekorationen in den Palästen und Kirchen Genuas, für deren Gesamtentwurf er häufig verantwortlich war, unter anderem im Palazzo Centurione und im Palazzo des Francesco Maria Balbi.
Der französische Marschall de Noailles lud ihn nach 1684 nach Marseille ein, wo es De Ferrari jedoch aufgrund technischer Probleme nicht möglich war, die gewünschten Deckenfresken auszuführen.
Diese Gemälde waren jedoch schon zu Rattis Zeit zerstört, aber es existieren zwei Vorzeichnungen im Palazzo Rosso in Genua mit dem Fall des Ikarus und Apollo und Daphne.
Gregorio De Ferraris letztes großes öffentliches Werk waren die Kuppelfresken mit dem Triumph des Kreuzes, die er 1715 gemeinsam mit seinem Sohn Lorenzo in der Genueser Kirche Santa Croce e San Camillo malte.
Dabei machte er auch gelegentlich Rückgriffe auf die im Manierismus beliebte figura serpentinata und war andererseits auch durch die Barockskulptur der römischen Bernini-Schule beeinflusst.
Tobias begräbt die Toten, um 1676, Oratorio della Morte ed Orazione, Genua
Ein Freskant und Kunstmaler, der italienisch ist, des Rokokos und Heraufbarocks aus der Genueser Gruppe und ein Vorreiter des Rokoko war † 26. Januar 1726 in Genua ).
Bevor er nach Genua ging um ebenda eine rechtswissenschaftliche Karriere einzuschlagen, soll er in seinem Herkunftsort Porto Maurizio zuerst Denkart und Redekunst gelernt haben.
Gregorio De Ferrari malte als Arbeitnehmer der casa Piola für die Theatinerpater von San Siro 1676 die Freskomalerei Glorie des Hl.
Das 1681 datierte Bildwerk Die Hl gehört zu den Arbeiten, die signiert sind, De Ferraris aus dieser Zeit.
Umfangreiche Freskendekorierungen in den Kirchengebäuden und Herrschaftshäusern Genuas schuf Gregorio De Ferrari mit anderen Kollegen der casa Piola. Unter anderem im Palazzo Centurione und im Palazzo des Francesco Maria Balbi war er oft für deren Totalentwurf zuständig.
Der französische Marschall de Noailles lud ihn nach 1684 nach Marseille ein, wo es De Ferrari allerdings aufgrund artistischer Schwierigkeiten nicht erreichbar war, die benötigten Deckenfresken auszuführen.
Allerdings allerdings zu Rattis Zeit vernichtet waren diese Bilder, jedoch zwei Vorgrafiken existieren im Palazzo Rosso in Genua mit der Falle des Ikarus und Apollo und Daphne.
Die Kuppelfresken mit dem Sieg des Kruzifixes waren Gregorio De Ferraris allerletztes umfangreiches offene Stück. Die Kuppelfresken malte er 1715 zeitgleich mit seinem Sohnemann Lorenzo in der Genueser Kathedrale Santa Croce e San Camillo.
Er machte dabei außerdem sporadisch Regresse auf die im Spätrenaissance übliche figura serpentinata und er war zum anderen außerdem durch die Barockbüste der Bernini-Schule, die römisch ist, angeregt.
Oratorio della Morte ed Orazione, Genua begräbt Tobias die Toten, um 1676.