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Großenbusch

OriginalQuelltext

Großenbusch war der Name eines Geländes zwischen den Dörfern Birlinghoven, Gielgen, Hangelar, Holzlar, Kohlkaul und Roleber.

Das Gelände wurde von den umliegenden Dörfern als Weidefläche und zur Holzgewinnung genutzt.

1804 wurde das Stift aufgelöst.

Heute sind große Teile des ehemals als Großenbusch bezeichneten Geländes von den umliegenden Ortschaften eingenommen.

Auf dem Gelände befindet sich das zu dem Sankt Augustiner Stadtbezirk Hangelar gehörende Gut Großenbusch, wo heute ein Reiterhof, ein Golfplatz, ein Hotel und ein Restaurant betrieben werden.

Das Gut Großenbusch war 1830 von Leopold Bleibtreu als landwirtschaftlicher Hof zur Versorgung seiner Bergleute gegründet worden.

Am nördlichen Rand des Geländes auf der Grenze der heutigen Sankt Augustiner Stadtteile Hangelar und Sankt Augustin-Ort wurde 1889 die Bonner Verblendstein- und Thonwaarenfabrik gegründet.

Dort befand sich auch der Bahnhof Großenbusch der im Jahre 1900 eröffneten Kleinbahn Beuel–Großenbusch.

Der Streckenabschnitt Hangelar–Großenbusch wurde 1965 stillgelegt.

Im Gemeindelexikon für das Königreich Preußen von 1885 wird ein zur Gemeinde Hangelar gehöriger Wohnplatz namens Großenbusch genannt, dieser hatte zwei Wohnhäuser mit 18 Einwohnern.

RewriteUmgeschriebener Text

Die Bezeichnung eines Anwesens zwischen den Weilern Birlinghoven, Gielgen, Hangelar, Holzlar, Kohlkaul und Roleber war Großenbusch.

Von den umwohnenden Siedlungen als Weidefeld und zur Holzförderung verwendet wurde das Feld.

Das Stift wurde 1804 aufgehoben.

Weite Bereiche des einst als Großenbusch bezeichneten Areals sind heutzutage von den benachbarten Gemeinden besetzt.

Wo heutzutage ein Reiterbauernhof, eine Golfanlage, ein Hotelbetrieb und eine Gaststätte geführt werden, befindet sich auf dem Areal das zu dem Sankt Augustinen Viertel Hangelar gehörende Gut Großenbusch.

1830 von Leopold Bleibtreu als bäuerliches Anwesen zur Betreuung seiner Bergleute eröffnet worden war das Gut Großenbusch.

Die Bonner Thonwaarenfabrik und Verblendsteinfabrik wurde am mitternächtlichem Flügel des Geländes auf der Grenzlinie der jetzigen Sankt Augustiner Stadtteile Hangelar und Sankt Augustin-Ort 1889 eingerichtet.

Die Station Großenbusch der im Lebensjahr 1900 eröffneten Lokalbahn Beuel–Großenbusch befand sich ebenda außerdem.

1965 geschlossen wurde der Teilabschnitt Hangelar–Großenbusch.

Ein zur Kommune Hangelar zugehöriger Wohnpunkt namens Großenbusch wird im Kommunelexikon für das Königreich Preußen von 1885 erwähnt. Zwei Wohngebäude mit 18 Bewohnern hatte dieser.