Hans-Lothar von Gemmingen
Er war ein Sohn des Lothringer Bezirkspräsidenten Karl von Gemmingen und der Hedwig Scipio.
Er besuchte Schulen in Forbach und Straßburg und studierte danach Rechtswissenschaft in Oxford und Göttingen.
Er erlitt in Russland eine schwere Verwundung, von der er sich in dem von seiner Mutter geleiteten Lazarett in Metz erholte.
Nach Kriegsende setzte er sein Jurastudium fort und promovierte zu dem Dr. Jur., bevor er eine kaufmännische Tätigkeit im Handelsunternehmen der Familie seiner Mutter, Scipio, in Bremen aufnahm.
Zum 1. November 1935 trat er der NSDAP bei.
Nach Kriegsende eröffnete die französische Besatzungsmacht im Rahmen der Rastatter Prozesse das Verfahren gegen die Röchling-Unternehmensführung, der man Ausbeutung der besetzten Gebiete und den Einsatz von Zwangsarbeitern vorwarf.
Als Vorsitzender des Familienverbandes führte er 1957/58 auch die Verhandlungen zu dem Erwerb des Schlosses Gemmingen durch Angehörige der Familie.
Seinen Ruhestand verlebte er in Heidelberg.
Hans-Lothar von Gemmingen heiratete am 8. August 1922 in Heidelberg Ellenruth Röchling, Tochter des Stahlunternehmers Hermann Röchling und der Theodora Müller.
Ernst Freiherr v. Ellrichshausen, 1796–1855, und Mathilde Gräfin v. Beroldingen, 1807–1880, Ahnen und Nachkommen zusammengestellt, Limburg an der Lahn 1971
Ein Kind des Lothringer Kreispräsidenten Karl von Gemmingen und der Hedwig Scipio war er.
Schulhäuser in Forbach und Straßburg besuchte er und er studierte danach Rechtsdisziplin in Oxford und Göttingen.
Eine harte Kriegsverletzung erlitt er in Russland, von der er sich in der Krankenanstalt, die von seiner Mama geleitet ist, in Metz erholte.
Er setzte nach Kriegsende sein Jurastudium fort und er promovierte zu dem Dr. Jur, bevor er eine ökonomische Beschäftigung im Geschäft der Kernfamilie seiner Mama Scipio in Bremen aufnahm.
Er trat zum 1. November 1935 der NSDAP bei.
Die Besatzung, die französisch ist, eröffnete nach Kriegsende im Zusammenhang der Rastatter Prozesse den Prozess gegen die Röchling-Unternehmensführung. Der Röchling-unternehmensführung warf man Ausbeuterei der überbelegten Teilgebiete und den Gebrauch von Sklaven vor.
Er führte als Präsident des Familienverbandes 1957 / 58 außerdem die Beratungen zu dem Ankauf des Schlosses Gemmingen durch Angehörige der Kernfamilie.
Er verlebte seinen Lebensabend in Heidelberg.
Ellenruth Röchling, Töchterchen des Stahlherstellers Hermann Röchling und der Theodora Müller heiratete Hans-Lothar von Gemmingen am 8. August 1922 in Heidelberg.
Ernst Freiherr v. Ellrichshausen, 1796–1855, und Mathilde Gräfin v. Beroldingen, 1807–1880, Ahnherren und Nachfahren geordnet, Limburg an der Lahn 1971