Hans Winter (Bildhauer)
Hans Winter, von 1585 bis um 1600 in Bremen nachweisbar, war ein norddeutscher Steinbildhauer der Spätrenaissance, von dem heute fast ausschließlich Epitaphe bekannt sind.
Winter muss 1589 das Bremer Stadtbürgerrecht besessen haben und vor 1594 in das Amt der Steinhauer eingetreten sein, als er vermutlich nach Hussmanns Tod in den frühen 1590er Jahren dessen Werkstatt ganz übernahm.
Zuvor war Winter wohl zeitweise als Freimeister tätig,
Dies ist nun urkundlich belegt und damit Ausgangspunkt der anderen Zuschreibungen an seine Werkstatt.
Eine ähnliche Handschrift weist das Epitaph für den Grafen Otto VIII. von Hoya in der Kirche St. Martin zu Nienburg auf.
Weitere Epitaphe aus der Werkstatt Hussmann/Winter finden sich im Bremer Dom, nur noch zwei in der Bremer Martinikirche, fünf im Neubau der Bremer St. Ansgarii-Kirche.
Von den etwa 20 Werken, die der Hussmann/Winterschen Werkstatt zugeschrieben werden und eine dichte Folge von Wanddenkmalen bilden, haben nicht alle unbeschädigt die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs überstanden.
Gemeinsam ist ihnen eine enge Anlehnung an die Dekorationskunst des niederländischen Rollwerkstils, wie ihn Cornelis Bos und Cornelis Floris in ihren ornamentalen Vorlageblättern verbreiteten sowie die Verwendung von Beschlagwerkmotiven, wie sie auch aus der Weserrenaissance bekannt sind.
Meist sind in einen Rahmen aus architektonischen Versatzstücken in bis zu drei Geschossen Reliefs biblischer Szenen und Wappenfelder eingefügt.
Gegen Ende des Jahrhunderts gewinnen die Architekturmotive und plastischen Elemente an Tiefe und Volumen, deuten eine Entwicklung zu dem Frühbarock an.
Ein Steinmetz, der norddeutsch ist, der Spätabendsrenaissance war Hans Winter, von 1585 bis um 1600 in Bremen nachweisbar, von dem jetzt nahezu nur Grabreden anerkannt sind.
Als er wahrscheinlich nach Hussmanns Ableben in den frühzeitigen 1590er Lebensjahren dessen Atelier völlig übernahm, muss Winter 1589 das Bremer Großstadtbürgerrecht gebannt haben und vor 1594 in den Posten der Steinhauer gekommen sein.
Winter war davor gut zeitweilig als Freimeister beschäftigt.
Und damit Startpunkt der anderen Beilegungen an sein Atelier ist dies jetzt nachweisbar dokumentiert.
Die Ehrentafel für den Funktionsgrafen von Hoya in der Kirche St. Martin zu Nienburg weist eine vergleichbare Schrift auf.
Im Bremer Dom, lediglich weiterhin zwei in der Bremer Martinikirche, fünf im Frischneubau der Bremer St. Ansgarii-Kirche finden sich weitere Grabreden aus dem Atelier Hussmann / Winter.
Von den rund 20 Arbeiten, die der Hussmann / Winterschen Werkstatt zugeschrieben werden und eine volle Serie von Wanddenkmalen bilden, haben nicht alle unverletzt die Vernichtungen des Zweiten Weltkriegs verkraftet.
Vereinigt ist ihnen eine intensive Orientierung an die Dekorkunst des niederländischen Rollwerkbaustils, wie ihn Cornelis Bos und Cornelis Floris in ihren ornamentalen Vorlagezetteln verbreiteten als auch die Nutzung von Beschlagwerkleitmotiven, wie sie ebenfalls aus der Weserwiedergeburt anerkannt sind.
In eine Einfassung aus architektonischen Bruchstücken in maximal bis zu drei Geschoßen Reliefs biblischer Wappenbereiche und Szenerien sind meistens eingearbeitet.
Die Baukunstmotive und farbige Bauelemente gewinnen gegen Schluss des Säkulums an Ausmaß und Tiefgang und die Baukunstmotive und farbige Bauelemente deuten eine Ausbildung zu dem Frühzeitigbarock an.