Haus der Freundschaft (Schkopau)
Im örtlichen Denkmalverzeichnis ist es unter der Erfassungsnummer 094 20861 als Baudenkmal verzeichnet.
Unter sowjetischer Leitung von den Werksarchitekten Hauser und Reinhardt entworfen, entstand im Stil des sogenannten Sozialistischen Klassizismus in den Jahren 1952 und 1953 ein repräsentatives Bauwerk in eindrucksvollen Dimensionen, das am 11. Oktober 1953 eröffnet wurde.
Die zusätzliche und häufig benutzte Bezeichnung X 50 ergibt sich aus der betriebsinternen Gebäuderegistratur.
In den Jahren nach der Eröffnung wurde das Kulturhaus um weitere Nebengebäude, beispielsweise einer Gaststätte für 200 Personen, und weiterer Funktionsräume erweitert.
1958 verfügte das Gebäude über 100 Räumlichkeiten für diverse Feste und Freizeitgestaltungen.
Die Bühnentechnik gehörte mit zu den modernsten Anlagen in der DDR.
Nationale und internationale Künstler, wie beispielsweise das Berliner Ensemble, gastierten im Kulturhaus.
Walter Felsenstein verlegte eine ganze Spielzeit der Komischen Oper nach Schkopau.
Zudem gab es unzählige Zirkel, darunter den komponierender und schreibender Arbeiter.
Nach der Schließung im Jahr 1998 wurden verschiedene Pläne zur Nutzung des Gebäudes entwickelt, von denen jedoch keiner umgesetzt wurde, so dass der Verfall des Gebäudes weiter voranschreitet.
Es ist im lokalem Denkmalbuch unter der Erfassungsfolge 094 20861 als Baudenkmal erfasst.
Ein dekoratives Gebäude in beeindruckenden Ausmaßen entstand unter sowjetischer Führung von den Handlungsarchitekten Hauser und Reinhardt konzipiert im Schreibstil des sogenannten Sozialistischen Klassizismus in den Altersjahren 1952 und 1953. Das Ausmaß wurde am 11. Oktober 1953 eingeweiht.
Aus der Häuserregistratur, die betriebsintern ist, ergibt sich die ergänzende und vielfach gebrauchte Benennung X 50.
Das Kulturhaus wurde in den Lebensjahren nach der Gründung um zusätzliche Annexe und späterer Funktionsinnenräume erhöht.
Das Haus verfügte 1958 über 100 Räume für verschiedene Freizeitgestaltungen und Feiern.
Zu den zeitgemäßesten Einrichtungen in der DDR gehörte die Bühnentechnologie mit.
Im Kulturhaus gastierten nationale und internationale Kunstschaffender, wie zum Beispiel das Berliner Ensemble.
Eine gesamte Saison der Komischen Oper verlegte Walter Felsenstein nach Schkopau.
Es gab zudem zahllose Zirkelschlüsse, darunter den Arbeitnehmer, der komponierend und schreibend ist.
Nach der Stilllegung im Jahr 1998 wurden diverse Planungen zur Benutzung der Baulichkeit erstellt, von denen allerdings keiner ausgeführt wurde, so dass der Zerfall der Baute weiterhin voranschreitet.