Hnæf
Hnæf, Sohn des Hoc, war dem altenglischen Epos Beowulf und dem Finnsburg-Fragment zufolge ein dänischer Prinz.
Er hatte eine Schwester namens Hildeburh, die mit Finn, dem Anführer der Friesen, verheiratet war.
Angeblich wurde er während eines Besuches bei seinem Schwager und seiner Schwester in der Burg von Finn von friesischen Kriegern überfallen und getötet.
Hnæf kann außerhalb literarischer Quellen nicht belegt werden, es könnte sich also um eine mythologische Figur handeln.
Allerdings halten Wissenschaftler wie etwa J. R. R. Tolkien die Finnsburg-Saga für eine auf historischen Ereignissen basierende Geschichte.
Der Historiker Hans Jänichen diskutierte 1976 einen Vergleich der Vater-Sohn-Beziehung von Hoc und Hnæf mit dem historisch belegten Alamannenherzog Huoching und dessen Sohn Hnabi.
Jänichen folgte hier einer früheren Überlegung aus dem Jahre 1849, welche John Mitchell Kemble in seiner History of the Saxons in England anstellte.
Doch sowohl in Sachen Ort und Zeit hat diese Theorie Schwächen: Das Siedlungsgebiet der Alamannen lag weit südlicher als das der Friesen oder Dänen.
Ein enger kultureller Zusammenhang bestand somit kaum.
Außerdem starb Huoching im Jahr 744, also etwa 300 Jahre nach dem vermuteten Tod seines angeblichen Sohnes Hnæf.
Dem Versroman, der englisch ist, Beowulf und dem Finnsburg-Fragment zufolge war Hnæf, Sohn des Hoc ein Kronprinz, der dänisch ist.
Eine Schwester namens Hildeburh hatte er. Die Hildeburh war mit Finn, dem Führer der Friesen, geheiratet.
Er wurde vorgeblich während eines Gastspieles bei seinem Schwäher und seiner Schwester in der Festung von Finn von friesischen Kriegern bestürmt und ermordet.
Außerhalb dichterischer Quelle kann Hnæf nicht nachgewiesen werden. Um eine Gestalt, die mythologisch ist, wirken könnte es sich daher.
Forscher wie beispielsweise J. R. R. Tolkien halten indes die Finnsburg-Saga für eine Historie, die auf geschichtsträchtigen Dingen basierend ist.
Eine Komparation der Vater-Sohn-Beziehung von Hoc und Hnæf mit dem vergangen tatsächlichen Alamannenherzog Huoching und dessen Sohn Hnabi diskutierte der Geschichtswissenschaftler Hans Jänichen 1976.
Einer zeitligeren Reflexion aus dem Altersjahr 1849 folgte Jänichen diesbezüglich. Die Reflexion stellte John Mitchell Kemble in seiner Chronik of the Saxons in England an.
Doch sowohl in Fragen Gegend und Zeitstufe hat diese Annahme Mängel : Das Siedlungsfeld der Alamannen lag deutlich subtropischer als das der Friesen oder Dänen.
Wenig bestand ein Kontext, der enger kulturell ist, daher.
Huoching starb außerdem im Jahr 744, mithin ungefähr 300 Altersjahre nach dem Ableben, das vermutet ist, seines offensichtlichen Sohnes Hnæf.