Hotel de Saxe (Berlin)
Es wurde 1884 abgerissen, da es dem Bau der Kaiser-Wilhelm-Brücke über die Spree im Wege stand.
Das Gebäude des Hotel de Saxe lag als einziges Haus zwischen dem Joachimsthal’schen Gymnasium und der damaligen Berliner Militärakademie.
Hinter der Burgstraße und den genannten Hotels erstreckte sich zwischen der Marienkirche und der Nikolaikirche die Berliner Altstadt, ein belebtes Geschäftsviertel.
1834 bezeichnete es Zedlitz als ein neues, wohleingerichtetes Hotel, gegenüber dem Schlosse gelegen und in der Nähe des neuen Museums und der Börse, mit schöner Aussicht auf die Brücken der Spree.
Kapp beschreibt es in seinem Reiseführer von 1869 als ein ruhiges und empfehlenswertes Hotel, das günstig zur Museumsinsel und zur damaligen Berliner Börse lag.
Die Kavalierbrücke in Berlin bestand seit jeher als Fußgängerbrücke, zuletzt wurde sie auch Sechserbrücke genannt, weil man für die Erlaubnis, sie zu überqueren einen Sechser bezahlen musste.
Die neue Brücke war für die Verbindung der durch Alt-Berlin gelegten repräsentativen und 26 Meter breiten Kaiser-Wilhelm-Straße zwischen Lustgarten und Spandauer Straße unerlässlich.
Das Hotel de Saxe stand diesen Bauarbeiten völlig im Wege und wurde 1884 im Zusammenhang mit dem Bau der Kaiser-Wilhelm-Brücke über die Spree abgerissen.
Heute befindet sich an der ehemaligen Position des Hotel de Saxe die Fortsetzung der Liebknechtbrücke über die Spree, wo täglich tausende von Fahrzeugen in die nach Osten führende Karl-Liebknecht-Straße einfahren.
Der Inhaber des Betriebs des Hotel de Saxe, I. Cohn, unternahm 1886 den Versuch, das Hotel im Gebäude Leipziger Straße Nr. 121 neu zu eröffnen.
Da es dem Aufbau der Kaiser-Wilhelm-Brücke über die Spree im Mittel stand, wurde es 1884 abgebrochen.
Zwischen der Joachimsthal ’ schen Oberschule und der ehemaligen Berliner Militärakademie lag das Objekt des Hotel de Saxe als ausschließliches Gebäude.
Die Berliner Altstadt, ein lebendiges Geschäftsviertel erstreckte sich hinter der Burgstraße und den Hotelbetrieben, die genannt sind, zwischen der Marienkirche und der Nikolaikirche.
Zedlitz bezeichnete 1834 als ein frisches, wohleingerichtetes Hotel, gegenüber dem Schlosse befindlich und in der Reichweite der jungen Sammlung und der Wertpapierbörse, mit wunderschöner Sicht auf die Kommandobrücken der Spree.
Als ein stilles und vorteilhaftes Gästehaus beschreibt Kapp in seinem Führer von 1869. Das Gästehaus lag gut zur Museumsinsel und zur ehemaliger Berliner Börse.
Die Kavalierbrücke in Berlin bestand seit jeher als Fußgängerüberführung, schließlich wurde sie außerdem Sechserbrücke bezeichnet, weil man für die Genehmigung, sie zu durchqueren einen Sechsling nachzahlen musste.
Für die Anbindung der durch Alt-Berlin gelegten eindrucksvollen und 26 Meterstäbe weiten Kaiser-Wilhelm-Straße zwischen Lustgarten und Spandauer Straße unentbehrlich war die junge Kommandobrücke.
Im Pfad stand das Hotel de Saxe diesen Bauarbeiten vollkommen und das Hotel de Saxe wurde 1884 im Verbindung mit dem Aufbau der Kaiser-Wilhelm-Brücke über die Spree abgebrochen.
Wo quotidian tausende von Fahrzeugen in die nach Ostdeutschland hohe Karl-Liebknecht-Straße einfahren, befindet sich heutzutage an der verschollnen Lage des Hotel de Saxe die Fortführung der Liebknechtbrücke über die Spree.
Den Anlauf, das Hotel im Haus Leipziger Straße Nr. 121 frisch zu starten unternahm der Eigentümer des Unternehmens des Hotel de Saxe, I. Cohn 1886.