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Jakob Bradl

OriginalQuelltext

Jakob Bradl der Jüngere war ein Bildhauer des süddeutschen Historismus.

Bradl lernte in der Münchner Holzschnitzer- und Bildhauerwerkstatt seines Vaters Jakob Bradl dem Älteren am Stiglmaierplatz sowie bei Syrius Eberle an der Münchener Akademie der Bildenden Künste.

Er arbeitete vor allem für kirchliche Auftraggeber, auch als Maler und Designer von Kirchenfenstern.

Zur Eröffnung des Münchner Marionettentheaters gestaltete er ein Bronzerelief mit der Büste des Papa Schmid.

Weiterhin fertigte er figürliche Stuckreliefs und gestaltete die Weihnachtskrippe im Stollwerck-Mausoleum in Hohenfried.

1906 wurde er zu dem Königlichen Professor an der Akademie der Bildenden Künste München berufen.

Von 1914 bis 1918 leitete er die Holzschnitzschule in Oberammergau.

Zu seinen Schülern gehören Max Heilmaier und Georg Wrba.

Bradl starb 1919 an einem Schlaganfall.

Sein Grab befindet sich auf dem Westfriedhof in München-Moosach.

RewriteUmgeschriebener Text

Ein Bildner des Historizismus, der süddeutsch ist, war Jakob Bradl der Jüngere.

In der Münchner Bildhauerstudio und Holzschnitzerwerkstätte seines Papis Jakob Bradl dem Älteren am Stiglmaierplatz lernte Bradl als auch bei Syrius Eberle an der Münchener Akademie der Bildenden Künste.

Außerdem als Entwickler und Kunstmaler von Kapellenfenstern arbeitete er vor allem für religiöse Kunden.

Er gestaltete zur Eintritt des Münchner Marionettentheaters ein Bronzefarbenrelief mit der Statuette des Papa Schmid.

Er fertigte ferner bildliche Stuckreliefs und er gestaltete die Weihnachtskrippe im Stollwerck-Mausoleum in Hohenfried.

Er wurde 1906 zu dem Königlichen Hochschullehrer an der Akademie der Bildenden Künste München bestellt.

Er leitete von 1914 bis 1918 die Holzschnitzschule in Oberammergau.

Max Heilmaier und Georg Wrba gehören zu seinen Jüngern.

An einem Hirnschlag starb Bradl 1919.

Auf dem Westfriedhof in München-Moosach befindet sich sein Grabplatz.