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Johanniskirche (Crimmitschau)

OriginalQuelltext

Die evangelische Johanniskirche ist eine barockisierende Saalkirche in Crimmitschau im Landkreis Zwickau in Sachsen.

Sie gehört zur Kirchengemeinde Crimmitschau im Kirchenbezirk Zwickau der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens.

Das Kirchengebäude entstand 1908–1910 im Ergebnis eines Architekturwettbewerbs nach Plänen des Leipzigers Walter Wiesinger in einen zeittypischen Mischstil aus Elementen der Romanik und des Barock.

Die Kirche bildet zusammen mit dem Pfarrhaus eine malerische Baugruppe. eine Außenrestaurierung erfolgte 1992–95. Das Bauwerk ist über dem Grundriss eines griechischen Kreuzes in reduzierten, barockisierenden Jugendstilformen mit Anbauten und Betonung der Dächer gestaltet.

Der imposante querrechteckige Turm im Westen bildet das architektonische und Baumassen-Gegenstück zur bereits vorhandenen St. Laurentiuskirche.

Er ist mit gestaffelten Zwiebelkuppeln akzentuiert, an der Turmfassade sind von Peter Pöppelmann geschaffene Monumentalfiguren des Evangelisten Johannes und Johannes des Täufers aufgestellt.

Der Zentralraum wird von einem mächtigen, kuppeligen Kreuzgratgewölbe überspannt, an das sich über den kurzen, weiten Kreuzarmen Tonnengewölbe anschließen. die ursprüngliche Farbfassung ist nicht erhalten.

Die Ausstattung wurde in der Erbauungszeit von Alexander Höfer geschaffen.

Dazu gehören der von Guido Wolf gestiftete Altar in Sandstein und gefasstem Stuck mit einer monumentalen Kreuzigungsgruppe, die Sandsteinkanzel mit den Figuren einer Spinnerin und einer Weberin und die von Engeln getragene Sandsteintaufe.

Die Orgel ist ein Werk von Jehmlich aus dem Jahr 1911 mit 35 Registern auf zwei Manualen und Pedal, das im Jahr 2003 durch Georg Wünning instand gesetzt wurde.

RewriteUmgeschriebener Text

Eine Saalkirche, die barockisierend ist, in Crimmitschau im Landkreis Zwickau in Sachsen ist die Johanniskirche, die evangelisch ist.

Zur Pfarrgemeinde Crimmitschau im Kirchenbezirk Zwickau der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens gehört sie.

In eine Mischsprache, die zeittypisch ist, aus Teilen der Kunst und des Generalbasszeitalters entstand das Gotteshaus 1908–1910 im Ausgang eines Gestaltungswettbewerbs nach Planungen des Leipzigers Walter Wiesinger.

Die Kirche bildet gemeinsam mit der Pfarrei eine beschauliche Baugemeinschaft. eine Externrestaurierung erfolgte 1992–95. Das Gebäude ist über dem Plan einer griechischen Krux in reduzierten, barockisierenden Jugendstilfassungen mit Annexen und Pointierung der Obdächer eingerichtet.

Das architektonische und Baumassen-Gegenstück zur schon zugegener St. Laurentiuskirche bildet der mächtige querrechteckige Stoß im Okzident.

Mit gestaffelten Schalottekuppeln artikuliert ist er. Von Peter Pöppelmann geschaffene Monumentalstilfiguren der Weibliste Johannes und Johannes des Täufers sind an der Turmfassade installiert.

Der Zentralinnenraum wird von einem gewaltigen, kuppeligen Kreuzgewölbe überspitzt, an das sich über den knappen, weiträumigen Kreuzseitenarmen Schildbogen anschließen. die originale Farbumfassung ist nicht aufbewahrt.

In der Erbauungsperiode von Alexander Höfer erstellt wurde die Einrichtung.

Der von Guido Wolf gestiftete Altartisch in Sandstein und gesetzter Stuckverzierung mit einer enormen Kreuzigungsgruppe, der Sandsteinansitz mit den Stilfiguren einer Närrin und einer Weberin und die Sandsteinschiffstaufe, die von Engeln getragen ist, gehören dazu.

Ein Machwerk von Jehmlich aus der Zeit um genau 1911 mit 35 Griffregistern auf zwei Anleitungen und Pedale ist die Pfeifenorgel. Das Pedale wurde im Jahr 2003 durch Georg Wünning instand gelegt.