Wilhelmine von Gersdorff
Wilhelmine von Gersdorff war die Tochter des Regierungsrates und Domherrn Kaspar Friedrich von Gersdorff und der Christiane Eleonore von Uechtritz.
Sie wuchs in Ober Bellmannsdorf und in Seidenberg im damals dem sächsischen Kurfürsten unterstehenden Markgraftum Oberlausitz auf.
1792 heiratete sie den Kammerherrn Friedrich August Gottlob von Gersdorff und zog auf sein Gut Biesig bei Reichenbach/Oberlausitz.
Die produktive Schriftstellerin schrieb auch als Eleonore F., Minna, Glycere, J. van der Hall, W. von Morgenstern, F. P. E. Richter, P. Richter und W. v. G. Sie veröffentlichte erst ab 1817 unter eigenem Namen. Mit ängstlicher Sorgfalt behauptete sie 20 Jahre lang ihre Anonymität, heißt es beim Lexikografen Franz Brümmer.
Wer sich hinter einigen der frühen Pseudonyme verbarg, konnte den Zeitgenossen durch die Aufnahme in ein Nachschlagewerk bekannt sein.
Die Familie Walberg, dramatisch bearbeitet von einer jungen Dame in Sachsen, herausgegeben von Albrecht.
Hermann von Seltenheim, der Mann, wie es wenige giebt.
Aus dem Englischen von Walter Scott übersetzt.
Bearbeitet, Leipzig 1825
Der Doppelgänger oder welcher ist mein Sohn?
Das Kind des Domhausherrn und Regierungsrates Kaspar Friedrich von Gersdorff und der Christiane Eleonore von Uechtritz war Wilhelmine von Gersdorff.
In Ober Bellmannsdorf und in Seidenberg im einst dem Kurfürsten, der sächsisch ist, unterstehenden Markgraftum Oberlausitz wuchs sie auf.
Sie heiratete 1792 den Kämmerer Friedrich August Gottlob von Gersdorff und sie zog auf sein Eigentum Biesig bei Reichenbach / Oberlausitz.
Die erfolgreiche Schreiberin schrieb außerdem als Eleonore F., Minna, Glycere, J. van der Hall, W. von Morgenstern, F. P. E. Richter, P. Richter und W. v. G. Sie veröffentlichte lediglich ab 1817 unter individuellem Begriff. Mit furchtsamer Sorgsamkeit behauptete sie 20 Altersjahre eingehend ihre Unbekanntheit, heißt es beim Lexikografen Franz Brümmer.
Wer sich hinter einigen der frühzeitigen Tarnnamen verbarg, konnte den Mitmenschen durch die Einbeziehung in ein Kompendium namhaft sein.
Die Familie Walberg, spannungsvoll verarbeitet von einer jugendlichen Lady in Sachsen, veröffentlicht von Albrecht.
Hermann von Seltenheim, der Kerl, wie es wenige giebt.
Aus dem Englischen von Walter Scott übertragen.
Bearbeitet, Leipzig 1825
Mein Sohn ist das Double oder welcher ?