Mariä Himmelfahrt (Karpfham)
Karpfham gehört somit zu den ältesten Pfarreieinrichtungen im Bistum Passau und umfasste auch das Gebiet der später ausgegliederten Pfarreien Griesbach und Weng.
Die Seelsorge in der Pfarrei leistete ein vom Domkapitel bestellter und besoldeter Vikar.
Die Pfarrei Karpfham zählt heute etwa 1200 Katholiken.
Ausweislich von Jahreszahlen am Gebäude wurden 1470 das Kirchenschiff, 1473 die Seitenkapelle, 1476 die Wände des Chors mit 5/8-Schluss und 1477 die Chorwölbung von Baumeister Michael Sallinger errichtet, der auch die Wehrkirche Kößlarn gebaut hatte.
Das als Achtzackenstern ausgebildete Chorgewölbe ist wahrscheinlich vom Chor der Klosterkirche St. Maria und Markus in Reichenau-Mittelzell inspiriert, im Gewölbe des Kirchenschiffs mit Pflanzenranken-Malereien aus der Entstehungszeit sind Einflüsse der Wiener Dombauschule zu erkennen.
Das marmorne Weihwasserbecken stammt aus dem 18. Jahrhundert.
Im Chorbogen hängt ein spätgotisches großes Kruzifix aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts.
Die Altarflügel enthalten Szenen aus dem Leben der Gottesmutter Maria.
Beide Seitenaltäre zeigen außerdem weitere Heilige und auf den Flügelaußenseiten, die in der Passionszeit zu sehen sind, Szenen aus dem Leiden Christi.
Vier Reliefs des frühesten Flügelaltarreliefs aus der Wallfahrtskirche mit Darstellungen aus dem Leben Mariens, entstanden um 1525, hängen heute beiderseits an den Wänden des Chors.
Zu den ältlichsten Pfarreiinstitutionen im Bistum Passau gehört Karpfham damit und Karpfham umfasste außerdem die Region der Pfarren, die später ausgegliedert sind, Griesbach und Weng.
Ein Kaplan, der vom Domstift bestellt und besoldet ist, leistete die Seelpflege in der Pfarre.
Rund 1200 Katholiken zählt die Gemeinde Karpfham heutzutage.
Das Kreuzschiff, 1473 der Seitenaltar, 1476 die Mauern des Singkreises mit 5 / 8-Schluss und 1477 die Chorwölbung von Architekten Michael Sallinger wurden ausweislich von Jahrzahlen am Haus 1470 gebaut. Der Sallinger hatte ebenfalls die Kirchenburg Kößlarn errichtet.
Wohl vom Presbyterium der Abteikirche St. Maria und Markus in Reichenau-Mittelzell motiviert ist die als Achtzackenstern entwickelte Chorgruft. Einwirkungen der Wiener Dombauschule sind im Wölbung des Kreuzschiffs mit Pflanzenranken-Malereien aus der Entstehungsfrist zu spüren.
Aus dem Säkulum, das 18. ist, stammt das Taufweihwasserbecken, das marmorn ist.
Ein spätgotisches großflächiges Kreuz aus der zwoten Hälfte des Säkulums, das 15. ist, hängt im Chordruckbogen.
Szenerien aus der Lebensgeschichte der Gottesmutter Maria enthalten die Altartragflügel.
Auftritte aus dem Leiden Christi zeigen beide Nebenaltäre außerdem weitere Heilige und auf den Flügelaußenseiten. Die Flügelaußenseiten sind in der Passionsphase zu betrachten.
An den Mauern des Presbyteriums hängen vier Reliefs des zeitigsten Flügelaltarreliefs aus der Wallfahrtskirche mit Bildern aus der Lebensgeschichte Mariens, gebildet um 1525 heutzutage auf beiden seiten.