human[...]writing

Authentic German text — Geeignet für Inspiration, Detektion und Horizonterweiterung

Martin Greif

OriginalQuelltext

Friedrich Hermann Frey war der Sohn des Regierungsdirektors Max Frey und dessen Gattin Adelheid Friederike Ehrmann, Tochter des Speyerer Kreismedizinalrates Christian Ehrmann, dem Adoptivsohn des Mediziners und Goethefreundes Johann Christian Ehrmann.

Die Mutter war in ihrer Jugend von dem späteren Speyerer Bischof und Kölner Kardinal Johannes von Geissel als Hauslehrer betreut worden.

Ein Onkel Martin Greifs mütterlicherseits war der Speyerer Kreisarchivar und Maler Peter Gayer, sein Cousin dessen Sohn Karl Gayer, Professor der Forstwirtschaft und Rektor der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

Der Vater wurde nach München versetzt, wohin die Familie übersiedelte.

Bereits 1862 hatte er den Dichter Friedrich Rückert in Neuses besucht.

Durch Vermittlung Eduard Mörikes erschien 1868 bei Cotta das Buch Gedichte unter dem Pseudonym Martin Greif, das er seit 1882 auch als bürgerlichen Namen führen durfte.

Nach langem Leiden starb Greif im Alter von 71 Jahren im Krankenhaus in Kufstein.

Zahlreiche Gedichte von Martin Greif wurden vertont.

Sein Drama über Agnes Bernauer gehört bis heute zu dem Repertoire Bayerischer Laientheater, beispielsweise in Vohburg an der Donau.

In Bayern und der Pfalz sind zahlreiche Straßen nach Martin Greif benannt beispielsweise in Ampfing, München, Regensburg und Ludwigshafen am Rhein.

RewriteUmgeschriebener Text

Der Sohn des Regierungsleiters Max Frey und dessen Ehefrau Adelheid Friederike Ehrmann, Kind des Speyerer Kreismedizinalstabes Christian Ehrmann, dem Adoptivsohn des Goethelieblings und Doktors Johann Christian Ehrmann war Friedrich Hermann Frey.

In ihrer Kindheit von dem künftigen Speyerer Seelsorger und Kölner Kardinal Johannes von Geissel als Privatlehrer gepflegt worden war die Mama.

Der Speyerer Kunstmaler und Reicharchivar Peter Gayer, sein Geschwisterkind dessen Kind Karl Gayer, Universitätsprofessor des Forstwesens und Direktor der Ludwig-Maximilians-Universität in München war ein Mutterbruder Martin Greifs mütterlicherseits.

Wohin die Kernfamilie übersiedelte, wurde der Senior nach München verlegt.

Er hatte schon 1862 den Schriftsteller Friedrich Rückert in Neuses aufgesucht.

Das Band Poesien unter dem Nicknamen Martin Greif erschien durch Intervention Eduard Mörikes 1868 bei Cotta. Das Band durfte er seit 1882 ebenfalls als mittelständischen Personennamen ausführen.

Greif starb nach langjähriger Krankheit im Lebensalter von 71 Lebensjahren im Hospital in Kufstein.

Komponiert wurden zahlreiche Poesien von Martin Greif.

Zu dem Repertoire Bayerischer Laientheater, zum Beispiel in Vohburg an der Donau gehört sein Theaterstück über Agnes Bernauer bis heutzutage.

Unzählige Gassen sind in Bayern und der Pfalz nach Martin Greif genannt zum Beispiel in Ampfing, München, Regensburg und Ludwigshafen am Rhein.